Abriss des ehemaligen Moschee-Gebäudes

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Die Tage des zuletzt als Moschee genutzten Gebäudes an der Marktstraße sind gezählt. In der nächsten Woche beginnen die Abrissarbeiten.

HALVER - Das Haus Marktstraße 25 an der Kreuzung auf der Leye, das nach dem Umzug der türkisch-islamischen Gemeinde Halver und Umgebung an die Schützenstraße seit November vergangenen Jahres komplett leer steht, wird aus dem Stadtbild verschwinden.

Von Lars Schäfer

Mitte/Ende nächster Woche soll mit den Abrissarbeiten begonnen werden, die Entrümpelung des zuletzt als Moschee genutzten Gebäudes ist bereits in vollem Gange. Der Eigentümer der Immobilie, Unternehmer Werner Turck, wird nach erfolgtem Abriss die Fläche zu einem Firmenparkplatz umbauen lassen.

„Das Gebäude ist sehr alt und schlecht in der Substanz. Es zu sanieren, macht mit Blick auf eine weitere Nutzung keinen Sinn. Nach dem Abriss werden wir die freie Fläche nutzen, um dort Parkplätze zu bauen, die wir dringend für unsere Mitarbeiter benötigen“, sagte Werner Turck gestern auf Anfrage unserer Zeitung. In direkter Nachbarschaft zum Haus Marktstraße 25 befindet sich das Turck-Tochterunternehmen TSL-Escha (Elberfelder Straße 1), dessen Geschäftsführer Werner Turck ist.

Beauftragt mit den Abrissarbeiten wurde die Firma Rossow aus Nachrodt-Wiblingwerde, die an dem Objekt an der Einmündung Humboldtstraße zwei große Abfallcontainer und die ersten Absperrgitter aufgestellt hat. Auch der Abrissbagger steht seit Donnerstag auf dem Parkplatz neben dem Haus. „Bevor wir mit den eigentlichen Abrissarbeiten beginnen können, sind noch einige Vorarbeiten nötig. Strom und Wassser müssen abgeklemmt, das Dach runtergenommen, der Gehweg abgesperrt und das Haus komplett entkernt werden. Alles, was kein reiner Bauschutt ist, muss schließlich gesondert entsorgt werden“, sagte Christoph Rossow. Der Geschäftsführer des Nachrodter Unternehmens rechnet damit, dass der Abriss des Hauses mindestens „zwei bis drei Wochen“ dauern wird.

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