31 000er-Marke „geknackt“

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Viel Platz hatten besonders die Kinder am ersten Ferientag im Waldfreibad Herpine, um im Wasser und auf der langen Rutsche herumtoben zu können.

HALVER ▪ Reichlich Platz hatten am ersten Ferientag besonders die Kinder im Waldfreibad Herpine: Sie konnten nach Herzenslust im Wasser, auf dem Großspielgerät und der langen Rutsche herumtoben, ohne dabei ständig jemanden anzurempeln oder auf die Füße zu treten. Offensichtlich hatte unter anderem der „Temperaturabsturz“ auf deutlich unter 30 Grad Celsius und die teilweise böigen Winde viele davon abgehalten, eine Abkühlung im Freibad zu suchen.

Für die Schwimmmeister Rainer Hutt und Pamela Rüggeberg, Kassiererin Simone Hutt sowie für die anderen Helfer bedeutete dies endlich einmal einen Tag zum Durchschnaufen. Denn die andauernde Hitze in den vergangenen drei Wochen hatte natürlich positive und negative Auswirkungen auf das Waldfreibad: Die Wärme ließ Wasser verdunsten, so dass der Wasserspiegel gesunken ist. Da der Bach derzeit kaum Wasser führt, wird die Feuerwehr helfen und mit ihren Pumpen dazu beitragen, dass der Wasserspiegel wieder steigt.

Das hat dann auch zur Folge, dass die Wassertemperatur ein klein wenig sinkt. Derzeit seien es 24 Grad, erklärt Simone Hutt, „wir hatten aber auch schon 27 Grad!“ Doch gleichgültig, wie warm oder kalt das Wasser im Becken der Herpine ist: Bei Außentemperaturen von weit mehr als 30 Grad ist der Aufenthalt im kühlen Nass des Beckens auf jeden Fall sehr erfrischend – und davon haben in den vergangenen Wochen so viele wie schon lange nicht mehr Gebrauch gemacht.

Allein am vergangenen Samstag habe sie 2300 Badegäste gezählt, berichtet Simone Hutt, am Sonntag wären es sogar 2600 gewesen – und wenn heute das Sommerfest „Piraten in der Herpine“ steigt, erwarten die Verantwortlichen eine Besucherzahl in der gleichen Größenordnung. Das bedeutet dann aber, dass auf den Liegeflächen kaum ein Quadratmeter Platz ist, alles dicht an dicht liegt und den Sonnenschein genießt; dass im Nichtschwimmer kaum Platz ist, weil sich dort so viele Kinder tummeln.

„Im Schwimmerbereich kann man aber noch ordentlich schwimmen“, sagt Simone Hutt, obwohl in den vergangenen drei Wochen täglich etwa 1500 Besucher in der Herpine waren, insgesamt mehr als 31 000 Badegäste. Das sind allein in diesen drei Wochen rund 10 000 Besucher mehr als in der gesamten vergangenen Saison. Damit liegt die Waldfreibad Herpine GmbH im ersten Jahr ihres Wirkens deutlich über den Besucherzahlen der Jahre 2007 (10 481) und 2008 (17 647). Sollte das Wetter noch einige wenige Wochen mitspielen, dann dürfte selbst die Rekordzahl aus dem Jahr 2006 fallen, als in der gesamten Saison 36 847 Badegäste gezählt wurden. ▪ Det Ruthmann

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