180 Brote in 24 Stunden: Große Backaktion für Kita und Hospiz

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Neun Brote auf einmal: Sebastian Brendel schiebt die Backwaren in den Holzofen.

180 Brote und 600 Brötchen lautete am Samstag die Bilanz der 24-Stunden-Brotbackaktion in Oberbrügge. Die Idee dahinter: Anke und Reinhard Brendel wollten eine Brücke bauen von klein zu groß, von gesund zu krank.

Oberbrügge – „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten in den vergangenen Monaten viele Zusammenkünfte abgesagt werden“, sagt Reinhard Brendel. Das betraf nicht zuletzt auch karitative Veranstaltungen und beispielsweise Benefizveranstaltungen für das Hospiz in Lüdenscheid. Weltweit lässt das Virus Begegnungen der Menschen miteinander nur sehr eingeschränkt zu.

Haupt- und Ehrenamtliche des Hospiz in Lüdenscheid und der Kita Wunderland freuen sich über die tolle Resonanz auf die Spendenaktion.

Anders als in vielen Ländern der Erde herrscht in Deutschland kein Mangel am Grundnahrungsmittel Brot. Und noch etwas ist im Garten der Familie Brendel vorhanden: ein holzbefeuerter Ofen. Mit dem Ordnungsamt wurde ein Hygienekonzept für die Backaktion abgestimmt. Die Zutaten spendeten die fleißigen Hobbybäcker. Der Erlös ging jeweils zur Hälfte an die Kindertagesstätte Wunderland in Oberbrügge und an das Lüdenscheider Hospiz. Dort arbeitete die Oberbrüggerin Edith Kroll lange als Krankenschwester, bis heute engagiert sie sich für die Einrichtung.

Hobbybäcker packen mit an

Gerlinde und Hans-Peter Gebauer waren von der Idee sofort begeistert und packten spontan mit an beim Teigkneten und -formen. Am Freitag feuerten Reinhard Brendel und Schwiegersohn Sebastian Brendel den Ofen an.

Gerlinde Gebauer und Anke Brendel am Verkaufsstand. Brote, Backaktion, 24 Stunden, Oberbrügge, Hospiz, Kita Wunderland

Ursprünglich sollten die Backwaren direkt vor Ort verkauft werden. Dann bot Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm an, in der Kita Wunderland den Verkaufsstand einzurichten. Platz genug also, um neben Brot und Brötchen auch Marmelade zu präsentieren. Ein Angebot, das sich die Käufer am Samstag nicht entgehen ließen. Den fruchtigen Aufstrich hatte Melanie Kretzer, die Hauswirtschaftsleiterin im Hospiz Lüdenscheid, zubereitet. Sehr erfreut zeigte sich auch Sabine Große, die Hospizleiterin, über die Spendenaktion.

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