1000 Gäste bei Escha

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Halver - Riesenandrang herrschte am Sonntag beim Tag der offenen Tür im Neubau der Firma Escha. Knapp 1000 Besucher nutzten die seltene Gelegenheit, sich über den Tag verteilt in der hochmodernen Betriebsstätte an der Märkischen Straße umzuschauen und Wissenswertes über die Produktionsabläufe vor Ort zu erfahren.

Nach der offiziellen Eröffnung des Neubaus mit geladenen Gästen vor wenigen Tagen stellte das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung qualitativ hochwertiger Steckverbinder- und Gehäusetechnik spezialisiert hat, am Sonntag der breiten Bevölkerung seinen Neubau vor.

Zu jeder vollen Stunde erhielten die Besucher bei Architekturführungen Informationen aus erster Hand. Wer wollte, konnte den angebotenen Rundgang jedoch auch in Eigenregie in Angriff nehmen und sich anhand von aufgestellten Stellwänden über Zahlen, Daten und Fakten informieren.

Vom Lager führte der Rundweg durch die Halle, in der momentan rund 400 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten. Wie auf den Stellwänden zu lesen war, produziert Escha 3,5 Millionen Steckverbindungen pro Jahr und 13 000 bis 17 000 Stück pro Tag. Hinzu kommen eine Millionen Flansche pro Jahr, 170 000 Verteiler und 400 000 kundenspezifische Gehäuse.

Auch über das Energiekonzept, das eine konstante Temperatur von 26 Grad im Neubau gewährleistet, den Werkzeugservice und die für 600 Mitarbeiter ausgelegten Sozialräume erfuhren die Besucher Wissenswertes. Danach funktionieren Heizung und Kühlung im Gebäude durch Maschinenabwärme in Kombination mit Wärmeaustauschern, Freiluftkühlung und Kühlturm. Die Werkzeugkühlung der Spritzmaschinen speist die Fußbodenheizung der Büro- und Sozialräume, die Hydraulikkühlung die Flächenheizkörper im gesamten Gebäude.

Die Sozialräume in den Farben Blau und Orange sind für 600 Mitarbeiter ausgelegt und beinhalten zwei Sozialkerne mit je einer Cafeteria, Umkleiden, Duschen und Sanitärräumen für je 300 Mitarbeiter. Ein unternehmensweiter kostenloser Wasserservice für Sprudelwasser, stilles und heißes Wasser steht den Mitarbeitern zur Verfügung.

Nach dem Rundgang waren die Besucher zu Spiel, Spaß und geselligem Beisammensein eingeladen. Dazu hatte das Unternehmen eigens eine Westernstadt aufgebaut, wo alles – von der Goldsuche für kleine Goldwäscher bis zum Hufeisenwerfen – auf Wild-West ausgerichtet war. Heuballen, Indianerfigur und Sattel schufen ländlich-rustikales Flair im Stile von anno dazumal. Nagelbalken, Kinderschminken und Hüpfburg rundeten das Unterhaltungsangebot ab. Passend dazu schallte Countrymusik aus den Lautsprechern.

Grillwürstchen und Getränke kosteten jeweils einen Euro. Der Erlös war für die Bürgerstiftung für Halver bestimmt.

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