Unangenehme Folgen

WhatsApp: Update vermasselt? Erhöhter Stromverbrauch bei bestimmten Smartphones

WhatsApp hat nach einem Update Probleme zu beklagen. Demnach ist der Stromverbrauch bei vielen Android-Smartphones stark angestiegen. 

  • Seit einem WhatsApp-Update verbrauchen viele Smartphones deutlich mehr Strom
  • User beschweren sich über die Problematik
  • Der Kurznachrichten-Dienst hat sich noch nicht zu den Schwierigkeiten geäußert

Fast jeder benutzt die App: WhatsApp hat sich in den letzten Jahren zu der führenden Chat-App entwickelt. Doch der Kurznachrichten-Dienst birgt bisweilen für seine Nutzer auch unschöne Überraschungen. So wie jetzt - wie t-online.de berichtet, soll das jüngste Update bei manchen Android-Smartphones deutlich mehr Strom verbrauchen. Es ist nicht die erste Störung, die WhatsApp-Kunden beklagen.

Whatsapp-Update: Großer Stromverbrauch bei Android-Smartphones

Eigentlich beabsichtigen Updates von Apps Verbesserungen, um Verbraucher eine kundenfreundlichere Bedienung zu ermöglichen. Nicht selten können diese jedoch nach hinten losgehen. 

WhatsApp: Massiver Stromverbrauch nach dem Update - User sauer

Dem Bericht zufolge scheint die App bei vielen Nutzern gehörig mehr Strom zu verbrauchen als bisher. Auch, wenn sie nur im Hintergrund läuft und nicht aktiv genutzt wird. Geräte sollen demnach selbst nach nur zwei Stunden knapp ein Viertel der Akkukapazität verlieren. Auch auf Twitter haben sich bereits User darüber beschwert. Eine Person beklagt einen Verbrauch von 68 Prozent. 

Akkuverbrauch nach Update bei verschiedenen Smartphones gestiegen

Von dem Problem sind demnach nicht nur OnePlus-Smartphones betroffen. Wie giga.de berichtet, zeigen Beschwerden im Google Play Store, dass auch Geräte von Huawei, Google und Xiaomi einen erhöhten Stromverbrauch aufweisen. Dagegen sollen Samsung-Geräte nicht zu den Smartphones zu zählen, die von der Problematik betroffen sind. WhatsApp selber wollte sich offenbar nicht zur Problematik äußern. 

Erhöhter Stromverbrauch bei WhatsApp - Ursachen noch unklar

Für Verbraucher, die von negativen Auswirkungen des jüngsten Updates betroffen sind, stellt sich nun natürlich die Frage, was man dagegen tun kann. Die Antwort ist ernüchternd, wenn auch alternativlos. Nach bisherigem Stand gibt es keine Möglichkeit, auf die Schwierigkeiten angemessen zu reagieren. Es bleibt die klassische Möglichkeit, sein Telefon auf einen energiesparenden Modus zu schalten. Und zu hoffen, dass der Dienst bald ein weiteres Update installiert, welches die Schwierigkeiten wieder behebt - oder WhatsApp zu deinstallieren.

Bei zahlreichen Online-Diensten gab es am Mittwoch, den 13. November, Störungsmeldungen. Betroffen waren unter anderem Netflix, Google und Amazon. Bei WhatsApp gibt es zurzeit eine Sicherheitslücke, die das im schlimmsten Fall unbrauchbar machen kann. Es gibt aber auch positive Nachrichten von WhatsApp: Eine Neuerung bei WhatsApp könnte vieles vereinfachen.

Rubriklistenbild: © dpa-tmn / Andrea Warnecke

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