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WhatsApp kündigt für 2022 Änderungen an: Worauf sich Nutzer freuen dürfen

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Von: Daniel Großert

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Bei WhatsApp dürfen sich Nutzer im Jahr 2022 auf Änderungen freuen. Es geht um Sprachnachrichten, Bilder und Emojis. Was User wissen müssen.

Hamm - Für Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland gehört er zu den täglichen Begleitern: der Messenger-Dienst WhatsApp. Darüber lassen sich spielend einfach Bilder, Text- oder Sprachnachrichten an einzelne Personen oder ganze Gruppen verschicken, und auch (Video-)Telefonie mit Freunden und Bekannten ist möglich. Im Jahr 2022 dürfen sich WhatsApp-Nutzer sogar auf neue Funktionen freuen. Welche Änderungen sind geplant?

AnwendungWhatsApp
EntwicklerWhatsApp Inc. / Meta Platforms
Erscheinungsjahr2009

Änderungen bei WhatsApp: Worauf sich Nutzer 2022 freuen dürfen

„Stillstand ist Rückschritt“, sagte schon der deutsche Industriemanager Rudolf von Bennigsen-Foerder. Getreu diesem Motto entwickelt der frühere Facebook-Konzern Meta seinen Messengerdienst WhatsApp ständig weiter. Dieses Jahr betreffen die Änderungen unter anderem Sprachnachrichten, Profilbilder und die Verwaltung von Gruppen, wie die BZ Berlin berichtet.

Sprachnachrichten werden bei WhatsApp immer beliebter. Wer keinen Text tippen oder mit dem Empfänger telefonieren möchte, nimmt eine Audio-Message auf und versendet sie. Bislang war es aber so, dass die Sprachnachricht unterbrochen wurde, wenn der Empfänger beim Abhören den Chat verlässt. Doch das soll sich in Zukunft ändern. Dann soll man auch andere Chats lesen und sogar Nachrichten schreiben können, wenn man eine Sprachnachricht abhört. Lediglich das Verlassen der gesamten App stoppt das Abspielen dann noch.

So können Nutzer also während des Abhörens einer Sprachnachricht beispielsweise gucken, was gerade in einer WhatsApp-Gruppe passiert. Und auch hier wird es 2022 Änderungen geben - wie übrigens auch bei Mindestlohn, Führerschein und Kündigungsfristen: Meta will laut dem Dienst WABetaInfo eine Community-Funktion beim Messenger integrieren. Darüber sollen mehrere Gruppen-Chats zusammengefasst und gemeinsam verwaltet werden können. Als Beispiel führt die BZ Berlin einen Verein an, in dem mehrere Abteilungen eine Gruppe haben.

WhatsApp: Änderungen bei Bildern, Emojis und Gruppen

Neben Text- und Sprachnachrichten werden in solchen Gruppen auch gerne Bilder verschickt. Bisher war es aber so, dass WhatsApp die Fotos beim Versand verkleinert hat, um die Datenmenge zu reduzieren. 2022 soll es aber eine Änderung geben, nach der Nutzer beim Verschicken auswählen können, ob das Bild in geringerer oder optimaler Qualität versendet werden soll.

Ein Smartphone mit Emojis aus WhatsApp vor dem WhatsApp-Logo.
Auch im Bereich der Emojis soll es 2022 Änderungen bei WhatsApp geben. © Fabian Sommer/dpa

Wer einem ein Foto oder eine Nachricht geschickt hat, soll bei WhatsApp in Zukunft noch schneller zu erkennen sein: Denn das Profilbild des Absenders soll 2022 bereits in der Benachrichtigung darüber angezeigt werden. Laut BZ Berlin wird diese Änderung bereits in der Beta-Version des Messengerdienstes getestet.

Als Antwort auf eine WhatsApp-Nachricht verschicken Nutzer häufig nur Emojis, um auszudrücken, wie sie darüber denken. Während es dafür bislang erforderlich war, eine eigene Nachricht mit dem jeweiligen Smiley zu verschicken. Künftig soll man aber auch direkt mit einem Emoji auf Nachrichten reagieren können, was in anderen Messengerdiensten bereits möglich ist.

WhatsApp 2022 mit Änderungen: Zeitpunkt noch unklar

Wenn in einer Gruppe Nachrichten oder Bilder auftauchen, die dort nicht hingehören, können entweder der Absender oder ein Admin sie löschen. WhatsApp arbeitet dem Bericht zufolge an einer Funktion, die anzeigt, wer eine Nachricht gelöscht hat. Bislang ist das nicht möglich.

Nach Angaben der BZ Berlin seien alle genannten Funktionen bereits in Vorabversionen von WhatsApp aufgetaucht. Wann sie allen Nutzern des Messengerdienstes zur Verfügung stehen sollen, ist demnach aber noch unklar.

Eine Aktualisierung einer anderen App sorgte jetzt für Probleme: Nach dem neuen Update für die Corona-Warn-App blieb eine Gruppe von Menschen auf der Strecke. Das soll sich aber bald ändern.

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