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Steuererklärung 2020: Achtung, verpassen Sie nicht diese Frist

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Von: Hannah Decke

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Die Frist für die Steuererklärung 2020 naht. Wegen der Corona-Pandemie war das Abgabedatum verschoben worden. Stichtag ist Anfang November.

Hamm - Wegen der Corona-Pandemie hatten Steuerzahler drei Monate länger Zeit, ihre Steuererklärung für das Jahr 2020 zu machen. Normalerweise endet die Frist am 31. Juli. Corona-bedingt wurde das Abgabedatum aber verlängert. (News zum Coronavirus)

Steuererklärung 2020
Abgabefrist für Steuerpflichtige1. oder 2. November 2021 (je nach Bundesland)
Abgabefrist für beratene Steuerpflichtige31. Mai 2022

Steuererklärung 2020: Diese Frist sollten Sie nicht verpassen

Als die Bundesregierung im Sommer dieses Jahres beschlossen hat, aufgrund der Corona-Pandemie einen Aufschub bei der Steuererklärung für das Jahr 2020 zu gewähren, werden viele Steuerzahler aufgeatmet haben. So oder so wird die Erklärung oftmals auf die lange Bank geschoben.

Jetzt aber naht die Abgabefrist für die Bürger, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind. Drei Monate Aufschub sind vorbei. Da der 31. Oktober auf einen Sonntag fällt, hat der Gesetzgeber den darauffolgenden Werktag als Stichtag festgelegt.

Je nachdem, ob im jeweiligen Bundesland der Montag ein Feiertag ist (Allerheiligen) oder nicht, endet die Frist am 1. oder 2. November. In Nordrhein-Westfalen ist etwa der Montag ein Feiertag, die Steuererklärung muss also spätestens am Dienstag beim Finanzamt eingereicht werden. Wer sich von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beraten lässt, hat sogar bis zum 31. Mai 2022 Zeit.

Steuererklärung 2020: Frist zur Abgabe naht - diese Bürger sind zu Erklärung verpflichtet

Zur Steuererklärung verpflichtet sind zum Beispiel Ehepaare, die beide Arbeitslohn erhalten und für das Jahr 2020 oder einen Teil des Jahres in der Steuerklassenkombination III und V besteuert wurden. Auch Arbeitnehmer, die Lohnersatzleistungen, wie beispielsweise Kurzarbeitergeld, von mehr als 410 Euro in 2020 erhalten haben, müssen eine Steuererklärung abgeben.

Wer ausschließlich Arbeitslohn bezieht, von dem bereits die Lohnsteuer durch den Arbeitgeber einbehalten worden ist (Steuerklasse I), ist grundsätzlich nicht verpflichtet, eine Einkommenssteuererklärung abzugeben.

Ein Aufschub nach der Abgabefrist soll laut Gesetzgeber trotz Verlängerung möglich sein - wenn ein triftiger Grund vorliegt. Im Einzelfall könne beim zuständigen Finanzamt eine Fristverlängerung beantragt werden.

Gerade fürs Corona-Jahr 2020 lassen sich mit Blick auf Zuschüsse, Überbrückungs- und Soforthilfen sowie Homeoffice viele Kosten absetzen. Das Geld sollte nicht verschenkt werden.

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