Charge betroffen

Rückruf bei Rossmann: FFP2-Masken bieten nicht genug Schutz vor Corona-Infektion

Rückruf bei Rossmann: FFP2-Masken, die bundesweit verkauft werden, bieten offenbar keinen ausreichenden Schutz gegen eine Corona-Infektion.

Hamm - Ohne Masken geht nichts in der Corona-Pandemie. An vielen Orten ist das Tragen medizinischer Masken Pflicht. Zu kaufen gibt es sie in vielen Geschäften, darunter auch bei Rossmann. Die Drogeriekette hat jetzt einen Rückruf veröffentlicht. Eine Charge von FFP2-Masken entspricht nicht den Anforderungen. (News zum Coronavirus)

UnternehmenRossmann
Gründung1972
SitzBurgwedel (Niedersachsen)
Mitarbeiterca. 56.200

Rückruf bei Rossmann: FFP2-Masken von „altapharma“ betroffen

Das Drogerie-Unternehmen Rossmann ruft eine Charge von FFP2-Masken zurück. Betroffen sind Masken der Marke „altapharma“. Der Rückruf erfolgt aus „vorbeugendem Verbraucherschutz“. So heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Masken dieses Herstellers werden bundesweit verkauft. Verbraucher sollten die betroffenen FFP2-Masken von Rossmann nicht mehr verwenden*, schreibt ruhr24.de*.

Bei den betroffenen FFP2-Masken von „altapharma“ (EAN: 4305615831466) seien nicht alle Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung erfüllt. Insbesondere in ölhaltiger Umgebung würden sie keinen ausreichenden Schutz bieten - also etwa bei Arbeiten an geölten Motoren, Getrieben oder bei der Wartung von Geräten mit ölbasierten Kühlmitteln, teilte Rossmann mit.

Rossmann ruft FFP2-Maske zurück: Sie bietet keinen ausreichenden Schutz vor Corona

Der Rückruf bei Rossmann betrifft die „altapharma“-Masken mit der Chargen-Nummer LOT 2020F50. Diese Nummer ist unten links auf der Rückseite der Verpackung aufgedruckt.

Kunden können die gekauften Masken in einer Rossmann-Filiale zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Zudem beantwortet der Kundenservice Verbraucherfragen unter der Telefonnummer 0800/76776266. Die Service-Nummer ist von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Rückruf bei Rossmann: Die Drogeriekette verkaufte bundesweit FFP2-Masken, die keinen ausreichenden Schutz gegen eine Corona-Infektion bieten.

FFP2-Masken bieten grundsätzlich einen guten Schutz gegen eine Corona-Infektion. Während Alltagsmasken die Ausbreitung der Atemluft behindern, schützen Masken nach FFP2-Standard auch den Träger selbst vor der möglicherweise ansteckenden Atemluft anderer.

Immer wieder müssen Unternehmen Produkte zurückrufen. Oft handelt es sich dabei um Lebensmittel. Zuletzt war die Supermarktkette Edeka von einem Rückruf betroffen. Zudem stand Edeka wegen einer technischen Panne in den Schlagzeilen. Kunden standen wegen eines Fehlers in der Software der Ladenkassen zum Teil vor geschlossenen Türen, weil die Märkte aus diesem Grund nicht öffnen konnten. Von der Technik-Panne bei Edeka waren auch Märkte in Hamm betroffen, schrieb wa.de*. *wa.de und ruhr24 sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Holger Hollemann

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