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Rückruf von „ja!“-Wurst: Hersteller warnt vor Verzehr

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Von: Simon Stock

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Eine Wurst der Marke „ja!“ ist von einem Rückruf betroffen. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr. Plastikfremdkörper sind der Grund.

Böklund - Ein Wurst der „ja!“-Markenreihe ist von einem Rückruf betroffen. Der Hersteller warnt aktuell vor dem Verzehr einer bestimmten Charge. Der Grund: Plastikteile. „Ja“-Produkte werden in zahlreichen Supermärkten und Discountern angeboten.

Der Fleischhersteller „zur Mühlen Gruppe“ warnt vor Plastikfremdkörpern in Cervelatwurst. Das Unternehmen mit Sitz in Böklund (Schleswig-Holstein) ruft eine Charge des Produkts „ja! Delikatess Cervelatwurst 200g“ zurück, wie es in einer Mitteilung schreibt. Es handle sich um eine rein vorsorgende Maßnahme.

Rückruf von „ja!“-Wurst: Gefahr durch Plastikteile

Betroffen sind jedoch nicht alle Chargen der Cervelatwurst und erst recht nicht alle Wurstwaren der „ja!“-Produktreihe. Von dem am 29. Juli veröffentlichten Rückruf betroffen sind nach Angaben des Herstellers ausschließlich Cervelatwurst-Packungen, die das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 15. August 2022 und das Kennzeichen 4388840218462 aufgedruckt haben.

„Grund für den vorsorglichen Rückruf der betroffenen Charge des betroffenen Artikels sind kleine blaue Plastikfremdkörper. Deshalb hat das Unternehmen umgehend reagiert und das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen“, heißt es in der Mitteilung. Bei den Fremdkörpern handelt es sich laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit um einen Teil des Transportbandes.

Rückruf von „ja!“-Wurst: Hersteller warnt vor Verzehr

Wer eine der betroffenen Chargen der „ja“-Cervelatwurst in seinem Kühlschrank hat, sollte sie nicht essen, sondern in den Supermarkt zurückbringen. Dort bekommen Kunden laut Hersteller den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Rückrunf von „Ja“-Cervelatwurst
Die „ja! Delikatess Cervelatwurst 200g“ ist von einem Rückruf betroffen. © Lebensmittelwarnung.de

Das Produkt wurde in diesen Bundesländern verkauft:

Ein anderer aktueller Rückruf betrifft einen Käse: „Bavaria Blu - der Würzige“. Es wurden Listerien gefunden. Verbraucher sollten das Produkt auf keinen Fall essen. Auch bei Lidl kam es zu einem Rückruf. Hier wird vor Kunststoff in einem Käse gewarnt. 

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