Auch NRW betroffen

Rückruf bei Penny: Finger weg, diesen Käse auf keinen Fall essen

Rückruf bei Penny: Der Discounter ruft einen beliebten Käse zurück. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr Milchprodukts - aus einem gutem Grund.

  • Der Discounter Penny hat einen gerne gekauften Käse zurückgerufen.
  • Der vom Rückruf betroffene Gouda war auch in Filialen in NRW erhältlich.
  • Das müssen alle Kunden wissen, die den Käse gekauft haben.

Bremen/Hamm - Ein beliebtes Produkt wird bei Penny zurückgerufen. Verbraucher sollen Penny Gouda gerieben - hergestellt von der DMK Deutsches Milchkontor GmbH - nicht essen, wie wa.de* berichtet.

NameDeutsches Milchkontor
SitzZeven, Deutschland
Mitarbeiterzahl7700
RechtsformGmbH
Gründung2005
TochterunternehmenDMK Eis, Alete

Es liegt eine Lebensmittelwarnung für den Käse vor. „Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutz“ ruft die DMK Deutsches Milchkontor GmbH - kurz DMK Group- den „Penny Gouda 48% Fett i. Tr., gerieben, würzig mild 200g“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 23. September 2020 zurück. Der Käse trägt das Identitäts- und Genusstauglichkeitskennzeichen DE NI 086 EG, das als Aufdruck auf der Verpackung zu finden ist.

Rückruf: Penny Gouda gerieben - in diesen Bundesländern wurde der Käse verkauft

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall kleine Folienpartikel in dem geriebenen Gouda befinden, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens DMK. Bei dem Rückruf von Penny-Käse handle es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme, betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Der Käse wurde in Filialen von Penny in den mehreren Bundesländern verkauft, heißt es zur Verbreitung des betroffenen Produkts. In Filialen dieser Bundesländer wurde der Gouda verkauft - und in diesen Bundesländern gilt dementsprechend auch der Rückruf:

  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz
  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Saarland

„Die bei unserem Handelspartner noch vorliegende Ware wurde bereits aus dem Handel genommen. Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind nicht betroffen“, so das Unternehmen DMK Deutsches Milchkontor zum Rückruf des Goudas von Penny.

Rückruf bei Penny: Kunden sollen Käse zurückbringen

Verbraucher, die den betroffenen Gouda mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, erhalten demnach im Zuge des Rückrufs des DMK auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihrem Penny.

Rückruf und Lebensmittelwarnung: In geriebenem Käse von Penny könnten sich Folienpartikel befinden. Kunden sollten das Produkt nicht konsumieren. (Symbolfoto)

Das Unternehmen DMK Deutsches Milchkontor GmbH bedauert nach eigenen Angaben den Gouda-Vorfall - und entschuldigt sich „bei allen Penny-Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“. Gleichzeitig beteuert die DMK Deutsches Milchkontor GmbH: „Die Qualität unserer Produkte hat höchste Priorität“.

Rückruf bei Penny: Kunden können Fragen stellen

Wer als Kunde noch Fragen zu dem Käse-Rückruf hat, kann sich der Pressemitteilung zufolge telefonisch an den DMK-Kundenservice wenden - unter der Rufnummer 0251/26567371. Möglich sei eine Kontaktaufnahme auch per E-Mail an kundenservice_dmk@convergys.de, heißt es.

Rückruf: Auch Eier sind derzeit von einem Rückruf betroffen - nicht bei Penny

Nicht nur der geriebene Käse von Penny ist derzeit von einem Rückruf betroffen. Bei Real und HIT sind Eier verkauft worden, vor denen es jetzt eine Lebensmittelwarnung gibt.

Immer wieder kommt es bei Lebensmitteln zu Problemen, die wiederum zu einer Warnung und schließlich einem Rückruf des betroffenen Produktes führen - zuletzt etwa bei einem beliebten Snack von Aldi. Auch in einem bekannten Pizzateig lauerte Gefahr - das Produkt wurde bei Netto, Lidl, Rewe und Co. verkauft. Auf keinen Fall essen sollten Kunden kürzlich ein Produkt von Uncle Ben‘s. Das amerikanische Unternehmen Mars Food hatte einen beliebten Reis von Uncle Ben‘s* zurückgerufen. Der Rückruf betraf mehrere Packungen mit ausgewählten Mindesthaltbarkeitsdaten.

Auch Kaufland hat Kunden jetzt auf ein gefährliche Produkte aufmerksam gemacht: In einer Olivenpaste könnten Glassplitter vorkommen und bei Kürbiskernen besteht der Verdacht von Salmonellen im Produkt. Ein grünes Pesto wurde unterdessen ebenfalls zurückgerufen - das Glas könnte platzen. Ein Profi hat nun Tiefkühl-Pizza getestet. Ein Supermarkt-Produkt bekam dabei die Bestnote. In einem beliebten Kaltgetränk von Krombacher können Glassplitter enthalten sein. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © dpa/Oliver Berg

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