Achtung, nicht verzehren!

Rückruf von Fleisch-Produkt: Gefahr vor allem für eine Personengruppe

Rückruf der Firma Kelmendi Lebensmittel: Betroffen ist ein geräuchertes Fleisch-Produkt. Es enthält das Bakterium Listeria monocytogenes, das eine unter Umständen schwere Krankheit auslösen kann.

Hamm - Für viele Feinschmecker ist dieses Fleisch eine echter Leckerbissen. Doch bei diesem bestimmten Produkt ist Vorsicht geboten! Die Firma Kelmendi Lebensmittel hat einen großen Rückruf gestartet. Betroffen ist eine bestimmte Verpackung eines geräucherten Fleisch-Produkts. Es ist mit einem Bakterium kontaminiert, das eine schwere Infektions-Krankheit auslösen kann. Schwangere sind besonders gefährdet.

FirmaKelmendi Lebensmittel
HauptsitzEssen
Gründung1971

Rückruf: Fleisch kann gefährliche Krankheit auslösen

Es handelt sich um das Produkt „Suho Meso Zarebnica“, geräuchertes Roastbeef ohne Knoblauch, mit der Markenaufschrift „Bosna“. Die Firma Kelmendi Lebensmittel Gießen warnt vor dem Verzehr, da eine Kontamination mit dem Bakterium Listeria monocytogenes stattfand. Es bestehe ein großes Gesundheitsrisiko.

Betroffen ist eine bestimmte Charge des Fleisch-Produkts. Laut dem Portal produktrueckrufe.de ist das kontaminierte Fleisch in 400 g Portionen verpackt. Die Packung ist versehen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 3.11.2021.

ProduktBosna „Suho Meso Zarebnica“
Gewicht400 g
Mindesthaltbarkeitsdatum3.11.2021
IdentitätskennzeichenPL 04140319 WE
Grund für den Rückruf Listeria monocytogenes

Wer genau dieses Produkt gekauft hat, kann es in den Einzelhandelsverkaufsstellen zurückgeben. Der Preis wird zurückerstattet. Ganz wichtig: Die Verbraucher werden eindringlich davor gewarnt, das Fleisch doch zu verzehren. Das könnte schwere gesundheitliche Folgen haben.

Rückruf von Fleisch-Produkt: Schwangere besonders gefährdet

Das in dem Fleisch nachgewiesene Bakterium Listeria monocytogenes kann eine Infektions-Krankheit auslösen. Die sogenannte Listerien-Erkrankung zeigt sich für gewöhnlich innerhalb von 14 Tagen mit Fieber und Durchfall. Die Firma Kelmendi Lebensmittel Gießen informiert in ihrem Rückruf darüber, dass es bei diesen vergleichsweise milden Symptomen nicht bleiben muss.

Insbesondere ältere Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Schwangere könnten durch eine solche Infektion eine Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung entwickeln. Schwangere werden noch einmal besonders hervorgehoben. Denn das ungeborene Kind könnte, auch wenn die Mutter keine Symptome zeigt, Schäden davon tragen. Daher der Hinweis: Schwangere, die das Roastbeef-Produkt zu sich genommen haben, sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen. Alle anderen Konsumenten nur, wenn sich Symptome entwickeln.

Fleisch mit Bakterium kontaminiert: Diese Bundesländer sind betroffen

Laut dem Portal lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist das vom Rückruf betroffene Produkt der Firma Kelmendi Lebensmittel nicht in ganz Deutschland ausgeliefert worden. Betroffen sind nur einzelne Bundesländer:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz

Die Firma Kelmendi Lebensmittel gibt als Kontakt die Email-Adresse info@kelmendi-giessen an. Eventuelle Nachfragen zu dem Rückruf können an diese Adresse geschickt werden.

Dieser Fleisch-Artikel ist von dem Rückruf betroffen.

Rückruf: Immer wieder das Bakterium Schuld

Immer wieder gibt es Fälle, in denen bei Produkten aufgrund einer Kontamination mit dem Bakterium Listeria monocytogenes ein Rückruf erfolgen muss, ob bei Fleisch, Fisch oder Käse. Laut Robert-Koch-Institut sind Lebensmittel das Hauptübertragungsmittel des Bakteriums. Dass das Bakterium in Fleisch-Sorten nachgewiesen wird, kommt nicht selten vor. Noch anfälliger sind Milchprodukte. Das RKI gibt an, dass in Europa die Hälfte aller bisher aufgetretenen Listeriose-Ausbrüche auf eben solche Produkte zurückzuführen sind.

Einen großen Rückruf gibt es auch bei Netto. In beliebten Süßspeisen wurde ein krebserregender Stoff entdeckt. Auf keinen Fall essen sollte man ein Bio-Produkt von DM. Auch hier könnte der Verzehr Krebs auslösen.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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