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Orchideen vermehren: So können Sie Ableger der beliebten Pflanze züchten

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Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Durch Ableger und Teilung kann man sie sogar vermehren. Das müssen Hobbygärtner dabei beachten.

Kassel – Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Wegen ihrer grazilen Blüten werden sie von vielen Hobbygärtnern gehegt und gepflegt. Dabei haben die farbenfrohen Schönheiten ganz besondere Ansprüche. Haben Orchideen einmal ihre Blüten abgeworfen, ist es oft schwer, sie erneut zum Blühen* zu bringen.

Die gute Nachricht für Orchideen-Liebhaber: Die tropischen Pflanzen lassen sich auch vermehren. Durch Ableger und Teilung ist dies besonders einfach möglich und sogar empfehlenswert. Denn damit das Wachstum von Orchideen immer wieder neu angeregt wird und nicht stagniert, sollten sie regelmäßig geteilt und durch Ableger vermehrt werden.

Vermehren durch Ableger hält Orchideen jung und blühfreudig

Das Vermehren von Orchideen durch Ableger hält die Pflanzen jung und blühfreudig, wie das Garten-Magazin „Mein Schöner Garten“ verrät. Ein günstiger Zeitpunkt für das Vermehren der Orchideen ist beim Umtopfen im Frühjahr oder Herbst. Wenn der Topf der Orchidee zu klein wird und die neuen Triebe über den Topfrand hinauswachsen ist es Zeit, die Pflanze umzutopfen.

Einige Orchideenarten bilden sogenannte Pseudobulben aus, die durch Teilen der Pflanze als Ableger gewonnen werden können. Bei Pseudobulben handelt es sich um eine Art verdickter Sprossachsenkugeln, die durch Ausläufer in die Breite wachsen. Ein Ableger sollte aus mindestens drei Bulben bestehen. Bevor die Pflanze umgetopft wird, sollte überprüft werden, wie viele Pseudobulben die Orchidee gebildet hat.

Eine Orchidee mit mehreren Blüten im Garten
Orchideen haben besondere Ansprüche. Mithilfe einiger einfacher Tipps kann man die beliebten Zimmerpflanzen auch vermehren. © Felix Kästle/dpa

Orchideen vermehren: Darauf müssen Hobbygärtner achten

Nachdem die ineinander verwobenen Wurzeln voneinander gelöst wurden, können die Ableger abgetrennt werden. Nach der Teilung sollten die Ableger in ein ausreichend großes Gefäß gesetzt werden. Dabei gilt: Die Wurzeln der Orchidee sollten den Topf ganz ausfüllen, jedoch nicht gequetscht werden. Im Anschluss muss das lockere Substrat portionsweise zwischen den Wurzeln verteilt werden. Hobbygärtner können es langsam in den Topf rieseln lassen und es durch leichtes Klopfen des Topfes besser verteilen. Es sollten keine zu großen Hohlräume entstehen.

Nach dem Einsetzen der Ableger sollte die Orchidee und das Substrat gut durchgewässert werden. Hierfür kann eine Sprühflasche verwendet werden. Sobald die Wurzeln im neuen Gefäß Fuß gefasst haben, empfehlen die Experten des Garten-Magazins „Mein schöner Garten“ einmal pro Woche ein Tauchbad. Das Wasser sollte danach jedoch gut abtropfen, damit die Wurzeln der Orchidee nicht faulen.

Im Garten sollten Hobbygärtner selbst noch die letzten Arbeiten des Herbstes erledigen. Die Beete müssen vor Nachtfrost geschützt werden. Vieles weitere im Garten muss winterfest gemacht werden. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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