Glassplitter-Gefahr

Glassplitter-Gefahr: Netto ruft dieses beliebte Getränk zurück - Flaschen können explodieren

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Netto muss die Apfelschorle „Fruchtinsel“ zurückrufen (Symbolfoto).

Der Discounter Netto muss ein Getränk zurückrufen, weil die Flaschen bersten könnten. Dadurch bestehe Gefahr von Glassplittern. 

Elsendorf - Weil die Flaschen bersten könnten, ruft der Hersteller bestimmte Apfelschorlen vom Typ „Fruchtinsel“ zurück. Das Getränk wurde in Filialen der Kette Netto Marken-Discount in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg verkauft, wie die Brauerei Horneck in Elsendorf bei Ingolstadt am Dienstag mitteilte. Betroffen seien 0,5-Liter-Glasflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2020.

Rückruf bei Netto: Flaschen könnten bersten

Das Problem: Die Flaschen könnten bersten, somit bestehe Gefahr von Glassplittern. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in Einzelfällen zu Gärprozessen mit Hefen gekommen ist. Dieser Gärungsprozess kann zu einem Druckaufbau in der Flasche führen. Auch in Folge der hohen Temperaturen kann bei einzelnen Flaschen die Gefahr des Berstens nicht ausgeschlossen werden“, so ein Sprecher der Brauerei.

Ein Bio-Produkt wurde jetzt zurückgezogen, weil Glassplitter darin sein könnten.

Netto-Rückruf: Ware sofort aus Sortiment genommen

Die entsprechende Ware sei sofort aus dem Sortiment genommen worden. Die Ware könne auch ohne Kassenbon wieder zurückgegeben werden. Flaschen mit anderen Haltbarkeitsdaten und andere „Fruchtinsel“-Produkte seien nicht betroffen.

Doch nicht nur Netto, auch Edeka muss momentan ein überaus beliebtes Wurst-Produkt zurückrufen. Ebenfalls zurückgerufen werden muss ein Gewürz einer niederbayerischen Firma - es besteht Lebensgefahr. Auch ein bayerischer Hersteller von Kinderprodukten ist von einem Rückruf betroffen, konkret geht es um Fingermalfarben. Sowohl bei Aldi Nord als auch Aldi Süd wurde zudem ein Rollator zurückgerufen, wie nordbuzz.de* berichtet.

dpa

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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