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Mineralwasser im Test: Discounter überzeugen mit 17-Cent-Produkt

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Von: Marcel Guboff

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Stiftung Warentest hat viele Mineralwasser untersucht. Besonders die günstigen Produkte aus dem Discounter kommen gut weg. Es gibt jedoch auch Enttäuschungen.  

Hamm - Gerade an Tagen mit hohen Temperaturen heißt die Devise: viel trinken. Am besten Mineralwasser. Das Beste daran: Gutes Wasser muss nicht unbedingt teuer sein. Die Stiftung Warentest hat 32 Classic-Mineralwasser unter die Lupe genommen. Das Ergebnis des Testberichts: Die meisten Mineralwasser sind zu empfehlen - sogar bzw. vor allem die Eigenmarken von Supermärkten und Discountern.

Mineralwasser im Test: Discounter punkten mit 17-Cent-Produkt

Mineralwasser ist für die Bürger in Deutschland ein wichtiges gut. Pro Person werden davon hierzulande rund 130 Liter pro Jahr getrunken. Da kann es nicht schaden, bei der Wahl des Mineralwassers genauer hinzuschauen - schließlich gibt es bis zu 500 Sorten.

Stiftung Warentest vergab bei der Untersuchung nun 25 Produkten die Gesamtnote „gut“ oder „sehr gut“. Die Tester hatten somit nur sehr wenig zu kritisieren. Zu den Top-Wässern zählen sogar welche, die es schon für 17 Cent pro Liter gibt. Zwei Marken halten ihre Versprechen dagegen nicht und fielen durch.

Worauf es dabei ankommt? Dazu erklärt Stiftung Warentest: „Mineral­wasser darf nur aus ursprüng­lich reinen Quellen stammen und ist direkt an der Quelle abzu­füllen. Zudem sollen die unter­irdischen Wasser­vorkommen vor Verunreinigungen geschützt sein.“

Stiftung Warentest untersucht Mineralwasser: Acht Produkte erhalten „sehr gut“

Und nun zu den Gewinnern: Gleich acht Mal gab es die Note „sehr gut“ - mit dabei waren die Discounter-Marken von Lidl, Penny, Rewe, Aldi Süd sowie Aldi Nord:

Die Mineralwasser von Lidl, Penny, Rewe und Aldi kosten in der Regel 0,25 Euro je 1,5-Liter-Flasche - was dem bereits erwähnten Liter-Preis von rund 0,17 Euro entspricht.

Bekannte Marken-Produkte wie Gerolsteiner, San Pellegrino, Residenz Quelle oder San Benedetto schnitten mit „gut“ ab. Sie sind jedoch mit etwa 0,50 Euro pro Liter auch sehr teuer.

Mineralwasser im Test: Bio-Qualität versprochen, aber nicht eingehalten

Das bei Stiftung Warentest am schlechtesten abgeschnittenen Mineralwasser war „Carolinen Classic“. Geworben wird mit Bio-Qualität - geliefert wird sie dem Testbericht zufolge aber nicht. Denn es enthielt Spurenstoffe aus der Umwelt. In der Deklaration gab es dafür ein „mangelhaft“. Insgesamt reichte es für das Wasser für ein knappes „ausreichend“. Auf dem vorletzten Platz landete „Rheinfels Quelle“. Das Wasser schmeckt deutlich nach Kunststoff, so das Fazit.

Das am schlechtesten bewertete Produkt war das „Carolinen Classic“. Es wirbt mit Bio-Qualität, liefert diese aber nicht. Es enthielt Spurenstoffe aus der Umwelt. Dafür gab es in der Deklaration ein „mangelhaft“, insgesamt schneidet das Wasser knapp „ausreichend“ ab. Auf dem vorletzten Platz im Test landet „Rheinfels Quelle“. Es schmeckt deutlich nach Kunststoff.

Vor einiger Zeit hat Stiftung Warentest auch Butter untersucht - ein Discounter-Produkt gehörte zu den Testsiegern. Eine Marken-Butter fiel dagegen überraschend durch.

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