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2G bald auch bei Kaufland? Klare Vorschriften fürs Einkaufen

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Von: Dominik Jahn

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Das zweite Bundesland hat den Weg freigemacht für neue 2G-Regelungen beim Einkaufen in Supermärkten. So reagiert der Lebensmittel-Riese Kaufland aus der Schwarz-Gruppe. 

Die Diskussionen über 2G- oder 3G-Regeln sind im vollen Gange. Nicht nur für Clubs und Bars oder im Sport. Beim VfB Stuttgart setzt man zum Beispiel in Zukunft bei den Heimspielen auf die 2G-Regel - nur Geimpfte oder Genesene kommen ins Stadion. Möglich macht es die neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg*, wie echo24.de* berichtet. Und auch in den Supermärkten und bei Lebensmitteleinzelhändler wie Kaufland könnte der Regel-Hammer einiges verändern.

In Niedersachsen und Hessen ist jetzt klar: in Supermärkten ist die 2G-Regel ab sofort möglich. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, können Lebensmittelhändler „nur geimpfte und genesene Menschen in ihre Läden eintreten lassen“. Wie die Zeitung schreibt, scheint die Umsetzung in diesen Bundesländern allerdings eher unwahrscheinlich.

Neue Option für Kaufland und Co.: 2G-Regelung beim Einkaufen in Supermärkten

So gehe man laut dem Bericht bei der hessischen Staatskanzlei davon aus, „dass Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“. Wie es bei morgenpost.de heißt, sprechen sich aktuell die Märkte der Rewe Group gegen die Nutzung des 2G-Modells in Hessen aus.

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte sich zuletzt gegen die Einführung der Regelung in Supermärkten ausgesprochen. Gegenüber Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erklärte er: „Der Zugang zu Grundnahrungsmitteln und anderen Produkten zur Grundversorgung muss allen Menschen offenstehen, auch Ungeimpften.“

2G-Regelung in Supermärkten: So reagiert Kaufland

Und wie sieht‘s in Baden-Württemberg aus? Wie reagiert Kaufland*- der Lebensmittel-Riese aus der Schwarz-Gruppe? Auf Nachfrage von echo24.de* erklärt eine Sprecherin des Unternehmens: „Als Lebensmitteleinzelhändler, der die Grundversorgung sicherstellt, sind wir von der 2G-Regelung nicht betroffen. Wir werden diese weder in noch außerhalb Hessens umsetzen. In unseren Filialen gelten nach wie vor die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht.“ Auch Aldi Nord zeigt sich ablehnend bezüglich einer 2G-Pflicht* beim Einkaufen, wie Merkur.de* berichtet. HEIDELBERG24* gibt einen Überblick über den geplanten Umgang mit einer möglichen 2G-Regelung bei großen Einzelhandelsketten*.

Handelsverband Deutschland warnt Kaufland und Co. vor 2G-Regelung

Als grundsätzlich positiv wird die Entscheidung für ein mögliches 2G im Lebensmittelhandel vom Handelsverband Deutschland (HDE) aufgenommen. Gegenüber der Tageszeitung Welt erklärte HDE-Geschäftsführer Stefan Genth: „Das Urteil lässt den Händlern die Wahl, ob sie eine 2G-Regelung anwenden wollen oder eben nicht.“

Handelsverband Deutschland (HDE)

Der Handelsverband Deutschland (HDE) ist der Spitzenverband des deutschen Einzelhandels. Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband vertritt er die Interessen des Einzelhandels in Deutschland und der Europäischen Union. Es sind Unternehmen aller Branchen, Größenklassen und Vertriebswege mit rund 100.000 Betriebsstätten organisiert. Im Austausch mit Herstellern, der Politik und der Öffentlichkeit vertritt der HDE die Interessen einer stark mittelständisch geprägten Branche. 98 Prozent der Handelsunternehmen beschäftigen unter 50 Mitarbeiter und erzielen maximal 10 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

Wie BW24* schreibt, warnt der Verband allerdings auch vor den Folgen einer massiven Umsetzung im Lebensmittelhandel. Für Kaufland und Co. würde es wohl „zu langen Schlangen vor den Geschäften führen“, wie Genth laut abendblatt.de erklärt. *echo24.de, BW24, Merkur.de und HEIDELBERG24 sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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