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Achtung bei Google Chrome: Malware kann Kreditkarten-Daten ausspionieren

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Von: Daniel Großert

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Vorsicht im Internet: Bei Google Chrome ist eine Malware im Umlauf, die Kreditkarten-Daten ausspionieren kann. Was Nutzer jetzt wissen müssen.

Hamm - Um das Online-Shopping noch komfortabler zu machen, haben einige Menschen ihre Kreditkarten-Daten im Internet-Browser gespeichert. So müssen sie die Informationen nicht bei jeder Bestellung neu eingeben. Doch das ist mitunter sehr gefährlich: In Google Chrome ist aktuell eine Schadsoftware im Umlauf, die es auf Kreditkarten-Informationen abgesehen haben.

WebbrowserGoogle Chrome
Datum der Erstveröffentlichung2. September 2008
EntwicklerGoogle LLC, Windscribe

Vorsicht bei Google Chrome: Malware kann Kreditkarten-Daten ausspionieren

Dabei handelt es sich um eine Malware, die als Emotet bezeichnet wird. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kann das Schadprogramm „die Kontaktbeziehungen und E-Mail-Inhalte aus den Postfächern infizierter Systeme auslesen. Diese Informationen nutzen die Täter zur weiteren Verbreitung des Schadprogramms.“

Wie das Portal Cyware berichtet, verteilt das Emotet namens Botnet seit mehreren Wochen die schädliche Software auf Windows-Systemen. Daher bedroht sie nicht nur Google Chrome.

Der Browser ist laut netzwelt.de aber eines der Haupteinfalltore für die Malware. Sie verbreitet sich hauptsächlich über Phishing-Mails. Öffnen Nutzer einen Link oder Anhang aus einer solchen Betrugs-Nachricht, wird das Schadprogramm in den Computer eingeschleust - und durchsucht ihn nach sensiblen Daten.

Google Chrome: So schützen Sie sich vor der Malware Emotet

Auf diese Weise kann sie aus Google Chrome beispielsweise gespeicherte Kreditkarten-Informationen auslesen. Und mit dem Namen des Inhabers, der Kreditkartennummer sowie deren Ablaufdatum können Kriminelle die Karte belasten, ohne dass der Besitzer davon etwas merkt.

Wer sich vor der Malware Emotet schützen möchte, sollte am besten niemals Links oder Anhänge aus dubiosen E-Mails öffnen. Passiert das doch, sollte der eigene Computer mit einem guten Antivirenprogramm gesichert sein, das Schadsoftware erkennt. Sollte sie den Computer doch befallen, ist es ratsam, keine sensiblen Daten wie die Informationen der Kreditkarte im Browser zu speichern. Das macht beim Online-Shopping vielleicht etwas mehr Arbeit, erhöht die Sicherheit aber deutlich.

Zuletzt durften sich Nutzer von Google Chrome über ein neues Update des Browsers freuen. Die aktualisierte Version brachte eine sehr praktische Funktion mit sich.

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