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Preise für Pakete steigen: Deutsche Post DHL erhöht Kosten

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Von: Marcel Guboff

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Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug (Streetscooter) der Deutsche Post DHL Group lädt auf dem Gelände eines klimaneutralen Zustellstützpunktes.
Deutsche Post DHL erhöht ab 2023 Preise für Pakete - aber nicht für alle © Jan Woitas/dpa

Bei der Deutschen Post DHL werden die Preise für Pakete unter anderem wegen der Energiekrise teurer - aber nicht für alle. Privatkunden können erleichtert sein.

Hamm - Energiekrise und Inflation lässt vieles im Leben teurer werden. Jetzt hat auch die Deutsche Post eine Erhöhung der Preise angekündigt. Davon werden aber nicht alle Kunden betroffen sein.

UnternehmenDeutsche Post AG
HauptsitzBonn
Gründung2. Januar 1995, Deutschland

Vom 1. Januar 2023 an müssen Firmenkunden mehr Geld für ihre Pakete zahlen. Neben dieser Preiserhöhung gibt es künftig auch zwei neue Zuschläge bei DHL-Pakete, wie der Konzern aus Bonn (NRW) mitteilte.

Deutsche Post DHL erhöht ab 2023 Preise für Pakete - aber nicht für alle

So müssen Geschäftskunden ab 2023 einen variablen Energiezuschlag zahlen. Dieser soll sich an der der Preisentwicklung von Diesel, Gas und Strom orientieren. Die Deutsche Post kündigte an, dass sich die Höhe dieses Zuschlags monatlich transparent und nachvollziehbar orientieren solle.

Dazu kommt ein sogenannter Peakzuschlag in Zeiten besonders hoher Paketaufkommen, „wie er im Markt bereits üblich ist, heißt es dazu vom Unternehmen. Dieser beträgt 0,19 Euro pro Sendung. Diesen Peakzuschlag erhebt DHL ab 2023 in den Monaten November und Dezember. Als Gründe werden „hohe, notwendige Investitionen in die eigene Infrastruktur, ein hoher Personalaufwand sowie höhere Einkaufspreise - vor allem rund um Weihnachten“ genannt.

DHL-Pakete werden für Firmenkunden teurer - inklusive Maut- und CO2-Zuschlag

Ebenfalls Bestandteil der Preiserhöhung bei der Deutschen Post DHL ist „eine Anpassung des Maut- und CO2-Zuschlags“. Dieser erhöhe sich um 0,01 Euro pro Sendung aufgrund steigender Mautsätze sowie höherer CO2-Preise/Tonne. Für den Paketversand durch Privatkunden gebe es derweil keine Preiserhöhung.

„Wir nehmen unseren Anspruch, ein verlässlicher Partner unserer Kunden zu sein, sehr ernst. Daher haben wir trotz massiver Kostensteigerungen bislang keine unterjährigen Preisanpassungen durchgeführt. Diese sind aber nun unausweichlich“, wird Ole Nordhoff, Marketingchef bei Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group, in der Mitteilung des Unternehmens zitiert.   

Und weiter: „Wir alle nehmen die sich verändernden Kosten wahr. Daher werden wir aufgrund der volatilen und stark extern getriebenen Marktentwicklung sowie notwendiger Investitionen in unser Netzwerk neue Zuschläge einführen.“

Jüngst hatte die DHL eine Änderung seiner AGB verkündet: Durch einen neuen Service erhalten Kunden eine wichtige Optionen. Doch es gibt dabei einen Haken

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