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Corona-Warn-App leuchtet rot: RKI empfiehlt die Ausschaltung an diesen Orten

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Von: Hannah Decke

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Es kommt immer häufiger vor: Die Corona-Warn-App leuchtet rot. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, die Smartphone-App an einigen Orten auszuschalten.

Hamm - Mit den steigenden Infektionszahlen häufen sich die roten Meldungen in der Corona-Warn-App. Immer öfter steht „Erhöhtes Risiko“ im Display. Das bedeutet, dass der Nutzer der App möglicherweise eine Begegnung mit einem Infizierten hatte. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zur Corona-Warn-App jüngst eine ungewöhnliche Empfehlung ausgesprochen.

BehördeRobert Koch-Institut (RKI)
HauptsitzBerlin
Gründung1. Juli 1891
Staatliche EbeneBund

Corona-Warn-App zeigt rot: Das RKI empfiehlt die Abschaltung an diesen Orten

Vielen Menschen ist bewusst, wie man sich bei einer roten Meldung in der Corona-Warn-App zu verhalten hat. Betroffene werden dazu angehalten, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben und Kontakte möglichst zu vermeiden. Die wichtigste Empfehlung lautet aber: Machen Sie einen Corona-Test. Noch hat man sogar mit einer roten Warnmeldung einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Es kann aber auch ein Schnelltest sein, den Bürger mittlerweile wieder zu jeder Zeit kostenlos machen können.

Und jetzt kommt es zum Problem, worauf das RKI mit seiner ungewöhnlichen Empfehlung reagierte: Wer mit der roten Meldung in der Corona-Warn-App zum Testzentren losstiefelt, trifft vor Ort mitunter auf eine ziemlich lange Schlange - und möglicherweise auf einige Infizierte. Je nachdem, wie lange der Aufenthalt am Testzentrum ist, wird die Corona-Warn-App wenige Tage später vermutlich wieder mit einer roten Meldung anschlagen.

Corona-Warn-App zeigt rote Meldung - RKI: „Vorübergehend deaktivieren“

Ein ewiger Kreislauf, zumal durch die derzeit um sich greifende Omikron-Welle die Corona-Zahlen stark steigen. Das Risiko, auf einen Infizierten zu treffen, wird von Tag zu Tag höher - und an einem Testzentrum sowieso. Das RKI sagte deshalb jüngst der Bild: „Wir empfehlen, die Risikoermittlung in Teststellen vorübergehend zu deaktivieren, um unnötige Warnungen zu verhindern.“

Wichtig sei es allerdings, sie danach wieder einzuschalten. Die Risikoermittlung kann in der App deaktiviert werden - oder man schaltet einfach kurz die Bluetooth-Verbindung aus. Dadurch spart sich der Betroffene einen weiteren Corona-Test, der mitunter trotz roter Meldung nicht nötig wäre. Wer Abstand hält und eine FFP2-Maske trägt, muss sich am Testzentrum nicht um ein erhöhtes Infektionsrisiko sorgen. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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