Krankheitserreger

Hygiene-Alarm im BH: Diese Regel beim Waschen sollten Verbraucher unbedingt kennen

Viele Frauen waschen ihre BHs viel seltener als empfohlen. Doch das kann im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgen haben.

  • Warum waschen viele Frauen ihre BHs nur selten?
  • Schlechte Gerüche, Hautreizungen und Bakterien können die Folge sein.
  • Verbraucher sollten vor allem eine Regel beim Waschen befolgen.

Offenbach – Socken und Unterhosen werden in der Regel nach einmaligem Tragen in die Wäsche gegeben. BHs geraten dabei oft in Vergessenheit, obwohl sie zur Unterwäsche dazugehören und wir sie nah am Körper tragen. Die Folgen davon sind allerdings den wenigsten Frauen bewusst – obwohl sie sich sowohl auf die körperliche Gesundheit auswirken können als auch auf den Zustand des BHs. 

Experten raten dazu, den BH nach dem zweiten oder spätestens nach dem vierten Tragen zu waschen. Das nicht zu tun, birgt einige Risiken für unsere Haut. Schließlich wird der BH ganz nah am Körper getragen und bekommt den Schweiß genauso ab wie andere Kleidungsstücke. Besonders Sport-BHs müssen nach jedem Tragen gewaschen werden. Denn die Feuchtigkeit, die sich durch den Schweiß im Stoff sammelt, kann die Reibung auf die Haut und die Brustwarzen verstärken. 

BHs zu selten waschen: Folgen sind weitreichend

Die Haut wird aber nicht nur von der vermehrten Reibung strapaziert. Durch die Feuchtigkeit können sich auch leichter Pilze und Bakterien bilden. Besonders in gepolsterten Cups fühlen sich Bakterien wohl. Dadurch kann sich im schlimmsten Fall sogar Hautpilz bilden. Wenn die Haut nicht richtig atmen kann, bilden sich auch leichter Unreinheiten und Körperakne. Um diese Symptome zu verhindern, müssen die BHs regelmäßig und sorgfältig gewaschen werden.

Nicht nur Unterhosen, auch BHs müssen häufig gewaschen werden. Andernfalls kann sich das auf unsere Gesundheit auswirken. (Symbolbild)

Tipps für das richtige Waschen der BHs

Es spielt nicht nur eine Rolle, wie regelmäßig der BH gewaschen wird, sondern auch wie er gewaschen und getrocknet wird. Generell wird bei der Maschinenwäsche dazu geraten, ein Wäschesäckchen zu benutzen. Das schont nicht nur den BH, sondern auch die anderen Kleidungsstücke – so können die Häkchen am BH keine Kleidung beschädigen. Wenn es sich um einen besonders empfindlichen BH aus Spitze oder Seide handelt, sollte er am besten mit der Hand gewaschen werden. Mit lauwarmem Wasser und Feinwaschmittel wird der BH gereinigt, aber nicht strapaziert.

Generell sollten immer die Farben voneinander getrennt gewaschen werden und ganz wichtig: BHs sollten nicht in den Trockner. Die BHs verlieren bei zu hohen Temperaturen die Elastizität und die Farbe. Deshalb die Wäsche am besten an der Luft trocknen lassen, aber nicht in die direkte Sonne stellen. Zudem sollte der BH niemals ausgedrückt werden, das verformt die Cups.

Unterwäsche richtig waschen: Was Verbraucher beachten sollten

  • BH-Verschluss immer schließen, damit die Häkchen keine andere Kleidung beschädigen oder gar den BH selbst.

  • Den BH ebenfalls immer von allen möglichen Accessoires befreien, falls welche vorhanden sind.

  • BHs niemals bügeln.

  • Nach dem Waschen per Hand: den BH mit kaltem Wasser ausspülen.

  • Im Idealfall niemals heißer als 30 Grad waschen. 

BHs waschen: Auch die Qualität leidet unter der vernachlässigten Pflege

Wenn die BHs zu selten gewaschen werden, kann es schnell sein, dass sie bei sanftem Waschen per Hand oder bei 30 Grad nicht mehr vollständig sauber werden. Dabei entfernen sich die Gerüche dann nicht mehr vollständig. Bei zu heißem Waschen können sich die BHs verformen und an Farbe verlieren. Auch Spitze oder andere feine Details können bei zu heißem Waschen und Trocknen beschädigt werden. (Von Lena Bellon) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Wer beim Wäsche waschen bestimmte Fehler* macht, kann schnell um ein paar Euro ärmer sein. Vor allem ein Mittel ist in der Waschmaschine nicht nötig.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa

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