Mehr Geld und neue Regeln

Änderungen im Mai 2021: Corona-Kinderbonus, Notbremse, Jugendschutzgesetz

Der Mai macht alles neu - zumindest ein bisschen. Für Verbraucher ändert sich einiges. Die neuen Regeln im Überblick.

Hamm - Neue Regeln gibt es in Corona-Zeiten derzeit immer wieder. Im Mai läuft die Bundes-Notbremse aus. Vielleicht sind dann wieder Lockerungen möglich. Außerdem wird der Corona-Kinderbonus an alle Eltern ausgezahlt und es gibt Änderungen im Jugendschutzgesetz. Aber noch einige weitere Änderungen treten ab dem 1. Mai in Kraft. (News zum Coronavirus)

MonatMai
Tage 31
Benannt nachrömische Göttin Maia
Feiertage 2021Tag der Arbeit (1. Mai), Muttertag (9. Mai), Christi Himmelfahrt (13. Mai), Pfingstmontag (24. Mai)

Änderungen ab Mai 2021: Bundes-Notbremse, Corona-Kinderbonus, Jugendschutzgesetz

Die Corona-Notbremse wird durch ein Bundesgesetz geregelt. Die vorgesehenen strengen Maßnahmen laufen zunächst im Mai aus, können jedoch weiterhin verlängert werden. In Nordrhein-Westfalen greifen die Änderungen in der Corona-Schutzverordnung zunächst bis zum Freitag, 14. Mai. Danach sind Lockerungen der jetzt geltenden Regeln möglich.

Änderungen ab Mai 2021: Corona-Kinderbonus wird ausgezahlt - Zuschlag zur Grundsicherung

Alle Eltern bekommen im Mai den Corona-Kinderbonus. Zusätzlich zum regulären Kindergeld gibt es 150 Euro zusätzlich, die jedoch zum Teil steuerpflichtig sind. Den Bonus bekommen Sie, ohne einen Antrag gestellt zu haben, er wird automatisch ausgezahlt. Eltern bekommen den Kinderbonus einmalig pro Kind. 2020 gab es 300 Euro für Familien.

Den Corona-Zuschlag bekommen auch Menschen, die Leistungen der Grundsicherung oder Sozialgeld beziehen, Hartz-4-Empfänger erhalten die einmalige Prämie. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit soll das Geld ab Mitte Mai ausgezahlt werden. Auch hier ist kein Antrag nötig, Voraussetzung ist nur, dass im Mai 2021 ein Anspruch auf Grundsicherung oder Sozialgeld besteht.

Das ändert sich im Mai 2021: Jugendschutzgesetz soll Kinder im Internet besser schützen

Ab dem 1. Mai treten die Änderungen des Jugendschutzgesetzes in Kraft. Kinder und Jugendliche sollen besser vor Mobbing, Kostenfallen und sexueller Anmache im Internet geschützt werden. Außerdem sollen Eltern, Fachkräfte und Jugendliche sich besser orientieren können, indem die Alterkennzeichen vereinheitlicht werden.

Die neuen Regeln nehmen Anbieter mehr in die Verantwortung. Das gilt auch für ausländische Anbieter, deren Produkte Kinder und Jugendliche besonders viel nutzen. So müssen die Plattformen, auf denen Spiele oder Filme und Serien angeboten werden, einfache Möglichkeiten zum Melden oder für Beschwerden haben.

Auch Kostenfallen und Abzocke sollen durch die Änderungen im Jugendschutzgesetz verhindert werden. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit online. Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend waren es bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren 2020 täglich 258 Minuten (im Vorfahr: 205 Minuten).

Änderungen im Mai 2021: Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer

Am 1. Mai steigt der Mindestlohn für Maler und Lackierer. Er beträgt ab dem Tag der Arbeit 17,51 Euro in Westdeutschland und 16,88 Euro in Ostdeutschland. Maler und Lackierer erhalten außerdem eine Corona-Prämie von 330 Euro. Auch das Gehalt in der Ausbildung wird erhöht, darüber berichtet auch hna.de.*

Änderungen im Mai 2021: WhatsApp zwingt Nutzer zur Annahme neuer Datenschutzrichtlinien

WhatsApp ändert die Nutzungsbedingungen. Alle Nutzer, die diese nicht bis zum 15. Mai angenommen haben, werden ab diesem Zeitpunkt den Messenger nicht mehr nutzen können, wie ruhr24.de berichtet.*

Das Update der Datenschutzrichtlinien sorgte bereits für Unmut. WhatsApp wehrt sich gegen Vorwürfe, dass mit den neuen Regeln der Mutterkonzern Facebook auf die Kontakte der Nutzer zugreifen könne. Das gilt allerdings nur für Europa - die Richtlinien greifen in den USA nicht. - *hna.de und ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Bernd Settnik/dpa

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