Vom Gangster zum Filmstar

Regisseur Fatih Akin verfilmt das Leben von Deutschrapper Xatar

Der Rapper Xatar aus dem Rheinland. Foto: Paul Zinken
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Der Rapper Xatar aus dem Rheinland. Foto: Paul Zinken

Xatar ist eine Deutschrap-Legende – jetzt verfilmt Fatih Akin seine Geschichte. Vom Goldräuber zum Unternehmer in 145 Minuten.

Hamburg – Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Fatih Akin hat ein neues Filmprojekt öffentlich gemacht. Und das dürfte Deutschrap-Freunde ganz besonders erfreuen. Denn der Regisseur produziert mit seiner Hamburger Firma Bombero International einen Film über das Leben von Deutschrap-Legende Xatar*. Fatih Akin selbst hatte die Hauptfigur seines neuen Filmes als „Baba aller Babas“ bezeichnet und damit auf einen der erfolgreichsten Songs des Rappers angespielt. Nun verfilmt er das Leben von Giwar Hajabi, wie Xatar mit bürgerlichem Namen heißt.

Der Film, dessen Dreharbeiten diesen Sommer in Hamburg stattfinden sollen, soll rund 145 Minuten lang werden. Xatars Leben bietet selbst jede Menge Inhalt für den Film. Grundlage für das Drehbuch soll Xatars Biografie „Alles oder Nix“ sein. Und Giwar Hajabi hat ein wahrhaft turbulentes Leben hinter sich. So mauserte er sich vom Goldräuber zum Wohltäter. Nachdem er 2009 einen Transporter überfiel und Gold in Wert von 1,7 Millionen Euro erbeutete, landete er im Knast. Auch von dort trieb er seine Musikgeschäfte voran und mittlerweile ist er sogar Unternehmer in den Bereichen Mode, Shisha und Imbiss-Läden. Der Film „Rheingold“, wie Fatih Akin die Verfilmung über Hajabis Leben nennen wird, wird also eine Reise aus dem Schatten ins Licht. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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