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Er liebte es: So viele „Red Bull“-Dosen trank Dietrich Mateschitz jeden Tag

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Von: Matthias Kernstock

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Am vergangenen Samstag starb „Red Bull“-Gründer Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Milliardär trank die Dosen des Energydrinks selbst gerne. 

Fuschl am See - Am vergangenen Samstag starb “Red Bull”-Gründer Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren. Die Sportwelt verneigte sich vor dem Mann, der durch eine besondere Rezeptur für seinen Energydrink zum Milliardär wurde. Mateschitz selbst trank die Dosen sehr gerne.

Reaktionen aus der Sportwelt auf den Tod von Dietrich Mateschitz

“Jetzt ist es ein großer Schock für alle, die ihn auf diesem Weg begleitet haben”, reagiert Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel auf den Tod des Unternehmers und Visionärs.  Das US-Magazin “Forbes” listete Mateschitz in diesem Jahr mit einem Vermögen von 27,4 Milliarden Dollar auf Platz 51 im weltweiten Milliardärs-Ranking.

Dietrich Mateschitz ist der Erfinder des Energydrinks „Red Bull“. Er selbst war dem Getränk nicht abgeneigt.
Dietrich Mateschitz ist der Erfinder des Energydrinks „Red Bull“. Er selbst war dem Getränk nicht abgeneigt. © Imago Images

Mateschitz, dessen öffentliche Statements und Auftritte schon immer sehr selten waren, schaltete sich seit Monaten nicht mehr ein. Dass er beim Pokalsieg von RB Leipzig 2022 im vergangenen Mai nicht vor Ort war, überraschte Freunde und Experten.

Tod von Mateschitz: Einheimische hielten sich mit Spekulationen zurück

Dass er beim Heimrennen der Formel 1 auf dem Red-Bull-Ring, der dank Mateschitz zu einer hochmodernen Vorzeige-Strecke umgebaut worden war, fehlte, verwunderte die Sportwelt. In der Steiermark hielten sich die Einheimischen mit wilden Spekulationen zurück. Wer mit den Menschen dort sprach, spürte vor allem die große Dankbarkeit für das, was Mateschitz für die Region geleistet hat.

Gemeinsam im Stadion: Dietrich Mateschitz, hier mit Lebensgefährtin Marion Feichtner, und Uli Hoeneß beim Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München im Mai 2017.
Gemeinsam im Stadion: Dietrich Mateschitz, hier mit Lebensgefährtin Marion Feichtner, und Uli Hoeneß beim Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München im Mai 2017. © Christian Schroedter / Imago

Nun soll Sohn Mark Mateschitz mit nur 29 Jahren die Geschicke aus der Zentrale in Fuschl am See führen. Mehrheitseigner ist allerdings die thailändische Unternehmerfamilie Yoovidhya. Mateschitz, einst Zahnpasta-Manager hatte auf einer Reise in Thailand ein Getränk entdeckt und 1984 Red Bull gegründet. 

So viele „Red Bull“-Dosen trank Milliardär Dietrich Mateschitz täglich

Ende vergangenen Jahres beschäftigte das Unternehmen nach eigenen Angaben in 172 Ländern 13 610 Mitarbeiter. Weltweit wurden fast 10 Milliarden Dosen verkauft.

Dietrich Mateschitz selbst trug ordentlich zum Konsum der Energydrinks bei, wie ntv.de und spiegel.de berichten. Demnach soll der Erfinder des Energydrinks selbst täglich bis zu zwölf Dosen “Red Bull” getrunken haben.

Mit dieser Dosis Koffein dürfte Mateschitz lange wach gewesen sein, um seine vielen Projekte voranzutreiben. Koffein kommt in mehr als 60 Pflanzen auf der Welt natürlich vor und ist in vielen Nahrungsmitteln wie z. B. Kaffee, Tee und Schokolade enthalten. Auch Mateschitz mixte Koffein in seine Energydrinks.

Einer der Hauptwirkungsbereiche von Koffein im menschlichen Körper ist der stimulierende Effekt auf kognitive Funktionen. Koffein hilft die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und den Wachheitsgrad zu erhöhen. Eine 250-ml-Dose Red Bull Energy Drink enthält 80 mg Koffein.

Diese Worte berühren zutiefst: Schlagerstar Andreas Gabalier nimmt auf Instagram Abschied von der verstorbenen Red-Bull-Legende Dietrich Mateschitz. Verwendete Quellen: derspiegel.de, ntv.de, dpa

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