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Tabu bei Queen Elizabeth: Kuriose Sandwich-Regeln enthüllt

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Von: Anna Lehmer

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Die britische Königin Elizabeth II. trifft Mitglieder des Royal Regiment of Canadian Artillery auf Schloss Windsor.
Queen Elizabeth II. legt auf Traditionen viel Wert. So müssen ihre Sandwiches stets in einer ganz bestimmten Form zugeschnitten werden. Der Grund ist verblüffend. © picture alliance/dpa/PA Wire | Steve Parsons

Im britischen Königshaus herrschen strenge Regeln und alte Traditionen. Eine davon betrifft Sandwiches.

London - Die Faszination Königshaus begeistert seit Jahrhunderten die Menschen. Egal, was ein Royal trägt, isst oder tut: Die Fans von Queen Elizabeth und Co. verfolgen das königliche Leben mit Adleraugen. Besonders interessant sind all die Gebote und Verbote, die das Leben von William*, Kate* und der gesamten Familie bestimmen. So ist es kaum verwunderlich, dass selbst die Zubereitung einfacher Sandwiches strengstens geregelt ist. Diese dürfen nämlich aus einem kuriosen Grund nicht eckig sein.

Teatime im britischen Königshaus: Eckige Sandwiches sind tabu

Während man in Deutschland zu „Kaffee und Kuchen“ einlädt, trifft man sich in Großbritannien zum Afternoon Tea. Dabei handelt es sich um eine kleine Mahlzeit am späten Nachmittag, die die Zeit zwischen Mittag- und Abendessen überbrücken soll. Eine ordentlich ausgeführte Teatime besteht dabei aus drei Gängen. Beginnend mit Sandwiches nimmt man im zweiten Gang Scones mit Clotted Cream und Konfitüre ein und schließt mit Kuchen und Kekse ab. Auch im britischen Königshaus wird die alte Tradition bewährt, allerdings haben die Köche der Königin weitaus mehr bei der Zubereitung zu beachten.

Sandwich-Regel verbietet Ecken: Der Grund ist überraschend

Ein ehemaliger königlicher Küchenchef hat aus dem Nähkästchen geplaudert und eigenartige Essgewohnheiten der Queen verraten. Im Interview mit dem Wochenmagazin hellomagazin.de erzählte Graham Newbould, dass Queen Elizabeth II.* während seiner gesamten Zeit am Hof kein einziges Sandwich mit Ecken gegessen hat. Stattdessen werden der Monarchin beim Nachmittagstee kleine "Marmeladenpenny"-Sandwiches gereicht.

Britische Royals meiden spitzige Speisen

Hinter dieser Gewohnheit stecke laut Graham ein alter Irrglaube: "Die Royals essen nie eckige Sandwiches, weil die Tradition besagt, dass jeder, der ihnen spitz zulaufende Speisen vorsetzt, versucht, den englischen Thron zu stürzen." Eine andere Theorie sieht den Ursprung für runde Sandwiches in den Vorstellungen von Prinz Albert. Der Ehemann von Queen Victoria, die von 1837 bis 1901 das britische Königreich regierte, hielt es für fatal, sargförmige Speisen zu essen.

Statt Hummer und Kaviar: Lieblingsessen der Queen ist einfach und bodenständig

Ein anderer Ex-Küchenchef, Darren McGrady verriet Details zu den Essgewohnheiten der Queen, denn diese esse nicht nur „ausgefallene, üppige Speisen“. Vielmehr würde sie nur groß auftischen, wenn sei Gäste empfängt. Dann gebe die Queen „ein Bankett mit Hummer und Kaviar und solchen Dingen, aber ansonsten isst sie einfach gesund - ein bisschen gegrillten Fisch mit etwas Salat.“ Auch er bestätigt die spezielle Zubereitungsweise der Sandwiches. Die „Jam Pennies“ seien sogar eines der Lieblingsgerichte der Queen, so McGrady. „Das sind nur Brot und Marmelade“, erklärt er. Die Zubereitung ist ganz einfach: Man nehme Weißbrot, schneide es natürlich in kleine Kreise und streiche eine Schicht Erdbeermarmelade dazwischen. Fertig ist ein echt königliches und echt bodenständiges Essen.

Neben dem Abrunden aller Speisen herrschen im britischen Königshaus noch zahlreiche weitere Regeln. Teilweise über hundert Jahre alt, ergeben sie heutzutage nur noch bedingt Sinn. Die Queen und ihre Familie halten sich dennoch an den Großteil der außergewöhnlichen Traditionen. Vom Knoblauch-Verbot bis zum richtigen Zeitpunkt, eine Tiara zu tragen*: Britische Royals haben es nicht leicht. Selbst die Freizeitaktivitäten der Royals sind strikt geregelt. Prinz George bereitet mit seinem neuen Hobby William und Kate Sorgen*. (ale)

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