92. Academy Awards

Oscars 2020: Das sind die Gewinner der Academy Awards im Überblick

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In der Nacht auf Montag, 10. Februar, wurden die Oscars verliehen. (Symbolbild)

Bei den Oscars 2020 werden die besten Filme und Schauspieler ausgezeichnet. Hier finden Sie alle potenziellen Oscar-Gewinner im Überblick.

  • In der Nacht auf Montag, 10. Februar, wurden die Oscars 2020 verliehen. 
  • Die Auszeichnung gilt als der wichtigste internationale Preis der Filmindustrie. 
  • In 24 Kategorien werden Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren für ihre Leistungen geehrt. 

Die Oscar-Gewinner in allen Kategorien

Insgesamt 24 Mal sind die beliebten Oscar-Trophäen in der vergangenen Nacht verliehen worden. Hier finden Sie eine Übersicht der Gewinner und Nominierten in allen Kategorien der Oscars 2020, die Gewinner sind hervorgehoben. Der große Gewinner des Abends war der südkoreanische Film „Parasite“ mit vier Auszeichnungen.

Kategorie

Nominierte und Gewinner

Bester Film 

„The Irishman“

„Jojo Rabbit“

„Marriage Story“

„Once upon a Time in Hollywood“

„Parasite“

„1917“

„Joker“

„Little Women“

„Le Mans 66 - Gegen jede Chance“

Beste Regie

Martin Scorsese - „The Irishman“

Todd Phillips - „Joker“

Sam Mendes - „1917“

Quentin Tarantino - „Once Upon a Time in Hollywood“

Bong Joon-ho - „Parasite“

Bester Hauptdarsteller 

Antonio Banderas - „Leid und Herrlichkeit“ 

Leonardo DiCaprio - „Once Upon a Time in Hollywood“

Adam Driver - „Marriage Story“

Joaquin Phoenix - „Joker“

Jonathan Pryce - „Die zwei Päpste“

Beste Hauptdarstellerin

Cynthia Erivo - „Harriet Scarlett“ 

Scarlett Johansson - „Marriage Story“ 

Saoirse Ronan - „Little Women“ 

Charlize Theron - „Bombshell – Das Ende des Schweigens“

Renée Zellweger - „Judy“

Bester Nebendarsteller

Tom Hanks - „Der wunderbare Mr. Rogers“

Anthony Hopkins - „Die zwei Päpste“

Al Pacino - „The Irishman“ 

Joe Pesci - „The Irishman“ 

Brad Pitt - „Once Upon a Time in Hollywood“

Beste Nebendarstellerin

Kathy Bates - „Richard Jewell“ 

Laura Dern - „Marriage Story“

Margot Robbie - „Bombshell – Das Ende des Schweigens“

Scarlett Johansson - „Jojo Rabbit“

Florence Pugh - „Little Women“

Bestes Originaldrehbuch

Noah Baumbach - „Marriage Story“

Bong Joon-ho und Han Jin-won - „Parasite“

Rian Johnson – „Knives Out - Mord ist Familiensache“

Sam Mendes und Krysty Wilson-Cairns - „1917“

Quentin Tarantino - „Once Upon a Time in Hollywood“

Bestes adaptiertes Drehbuch

Steven Zaillian - „The Irishman“ 

Taika Waititi - „Jojo Rabbit“ 

Todd Phillips und Scott Silver - „Joker“ 

Greta Gerwig - „Little Women“ 

Anthony McCarten - „Die zwei Päpste“

Bester Animationsfilm

„Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“

„Ich habe meinen Körper verloren“

„Klaus“ 

„Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer“

„A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“

Bester animierter Kurzfilm

„Dcera“ - Daria Kashcheeva

„Hair Love“ - Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver 

„Kitbull“ - Rosana Sullivan und Kathryn Hendrickson 

„Mémorable“ - Bruno Collet und Jean-François 

„Le Corre Sister“ - Siqi Song

Bester Kurzfilm 

„Brotherhood“ - Meryam Joobeur und Maria Gracia Turgeon 

„Nefta Football Club“ - Yves Piat und Damien Megherbi 

„The Neighbors’ Window“ - Marshall Curry 

„Saria“ - Bryan Buckley und Matt Lefebvre 

„Une sœur“ - Delphine Girard

Bester fremdsprachiger Film

„Corpus Christi“ (Polen)

„Land des Honigs“ (Nordmazedonien)

„Leid und Herrlichkeit“ (Spanien) 

„Parasite“ (Südkorea)

„Die Wütenden - Les Misérables“ (Frankreich)

Beste Filmmusik

Alexandre Desplat - „Little Women“

Hildur Guðnadóttir - „Joker“

Randy Newman - „Marriage Story“ 

Thomas Newman - „1917“

John Williams - „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“

Bester Filmsong

„I Can’t Let You Throw Yourself Away“ („A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“)

„(I’m Gonna) Love Me Again“ („Rocketman“)

„I’m Standing with You“ („Breakthrough – Zurück ins Leben“)

„Into the Unknown“ („Die Eiskönigin II - Frozen II“) 

„Stand Up“ („Harriet“)

Bestes Kostümdesign

Sandy Powell und Christopher Peterson - „The Irishman“ 

Mayes C. Rubeo - „Jojo Rabbit“

Mark Bridges - „Joker“

Jacqueline Durran – „Little Women“

Arianne Phillips – „Once Upon a Time in Hollywood“

Bestes Make-up und Hairstyling

Vivian Baker, Kazu Hiro und Anne Morgan - „Bombshell – Das Ende des Schweigens“

Nicole Ledermann und Kay Georgiou – „Joker“

Jeremy Woodhead – „Judy“

Paul Gooch, Arjen Tuiten und

David White – „Maleficent: Mächte der Finsternis“

Tristan Versluis, Naomi Donne und Rebecca Cole – „1917“

Beste visuelle Effekte

Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken und Dan Sudick - „Avengers: Endgame“

Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser und Stephane Grabli - „The Irishman“

Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Elliot Newman - „Der König der Löwen“

Guillaume Rocheron, Greg Butler und Dominic Tuohy – „1917“

Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach und Dominic Tuohy - „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“

Beste Kamera 

Jarin Blaschke - „Der Leuchtturm“

Roger Deakins - „1917“

Rodrigo Prieto - „The Irishman“

Robert Richardson - „Once Upon a Time in Hollywood“

Lawrence Sher - „Joker“

„1917“

Bob Shaw und Regina Graves - „The Irishman“

Ra Vincent und Nora Sopková - „Jojo Rabbit“

Dennis Gassner und Lee Sandales - „1917“

Barbara Ling und Nancy Haigh - „Once Upon a Time in Hollywood“

Lee Ha-joon und Cho Won-woo - „Parasite“

Bester Dokumentarfilm

„American Factory“ - Steven Bognar, Julia Reichert und Jeff Reichert 

„The Cave“ - Feras Fayyad, Kirstine Barfod und Sigrid Dyekjær 

„Am Rande der Demokratie“- Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris und Tiago Pavan 

„Für Sama“ - Waad al-Kateab und Edward Watts 

„Land des Honigs“ - Ljubomir Stefanov, Tamara Kotevska und Atanas Georgiev

Bester Dokumentar-Kurzfilm

„In the Absence“ - Yi Seung-jun und Gary Byung-Seok Kam 

„Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)“ - Carol Dysinger und Elena Andreicheva 

„Vom Leben überholt“ - John Haptas und Kristine Samuelson 

„St. Louis Superman“ - Smriti Mundhra und Sami Khan 

„Walk Run Cha-Cha“ - Laura Nix und Colette Sandstedt

Bester Ton 

Gary Rydstrom, Tom Johnson und Mark Ulano - „Ad Astra – Zu den Sternen“

Paul Massey, David Giammarco und Steve A. Morrow - „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“

Tom Ozanich, Dean A. Zupancic und Tod A. Maitland - „Joker“

Mark Taylor und Stuart Wilson - „1917“

Michael Minkler, Christian P. Minkler und Mark Ulano - „Once Upon a Time in Hollywood“

Bester Schnitt 

Andrew Buckland und Michael McCusker - „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“

Thelma Schoonmaker - „The Irishman“

Tom Eagles - „Jojo Rabbit“

Jeff Groth - „Joker“

Yang Jin-mo - „Parasite“

Bester Tonschnitt 

Donald Sylvester - „Le Mans 66 - Gegen jede Chance“

Oliver Tarney und Rachael Tate - „1917“

Alan Robert Murray - „Joker“

Wylie Stateman - „Once Upon a Time in Hollywood“

Matthew Wood und David Acord - „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“

Oscars 2020: Diese Stars könnten bei den bräumen

München/Los Angeles - In der Nacht von Sonntag auf Montag (10. Februar) w zum 92. Mal der wichtigste Preis der Filmindustrie verliehen. Wie in jedem Jahr treffen sich zahlreiche Schauspieler, Regisseure und Filmemacher auf dem berühmten roten Teppich in Los Angeles. Insgesamt 24 Oscar-Gewinner kürt die Jury. Ort des Geschehens war auch in diesem Jahr wieder das Dolby Theatre in Hollywood. 

Auch in diesem Jahr wird es keinen Hauptmoderator geben. Schon zum zweiten Mal werden verschiedene Stars, darunterPenélope Crus, Shia LaBeouf und Tom Hanks, bei der Preisverleihung auf der Bühne stehen. Musikalischer Haupt-Act ist in diesem Jahr Billie Eilish. Das gab die Academy bereits im Voraus bekannt. Tradition ist es außerdem, dass die Lieder performt werden, die als „bester Song“ nominiert sind. Weitere musikalische Highlights sind Questlove, Eímar Noone und Janelle Monáe. 

Wie Sie die Oscars im TV live verfolgen oder die Wiederholung sehen können, haben wir hier für sie zusammengefasst. Zudem können Sie die Oscars 2020 bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Oscars 2020: Einen Oscar für Obama?

Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, gehörte wohl zu den ungewöhnlichsten Nominierten in diesem Jahr. Der Dokumentarfilm „American Factory“ ist unter Beteiligung der von Barack und Michelle Obama gegründeten Produktionsfirma „Higher Ground Productions“ entstanden. Der Film beschreibt die Unternehmensentwicklung eines chinesischen Autoglasherstellers in Ohio. 

Zu den Favoriten für den beliebten Goldjungen zählt im Vorfeld der Mafia-Film  The Irishman“ von Regisseur Martin Scorsese. Der Film über einen skrupellosen Mafia Boss wurde in insgesamt zehn Kategorien nominiert. Nur ein anderer Film konnte mit noch mehr Nominierungen glänzen. So wird der Anti-Superheldenfilm „Joker“ mit ganzen elf Nominierungen hoch gehandelt. Die Comic-Verfilmung des Regisseurs Todd Phillips wurde in den Kategorien bester Film und Regie nominiert.

Oscars 2020: Das sind die deutschen potentiellen Oscar-Gewinner

In diesem Jahr ist lediglich eine deutsche Ko-Produktion „The Cave“ (deutscher Titel „Die Höhle“) in der Kategorie „Beste Dokumentation nominiert. Der Dokumentarfilm des syrischen Regisseurs Feras Fayyad (bekannt für „Die letzten Männer von Aleppo“) zeigt ein Team von Ärztinnen in Syrien bei ihrer Arbeit im Kriegsgebiet. Schon in der Vorauswahl mussten die Deutschen zurückstecken. So wurde der deutsche Film „Systemsprenger“ von Regisseurin Nora Fingscheidt von der Nominierung in der Kategorie „International Feature Film“ ausgeschlossen. 

Zuletzt wurde 2019 ein deutscher Film für einen Oscar nominiert. Der Film von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck „Werk ohne Autor“ bekam jedoch keine Auszeichnung. 

Video Oscar Nominierung

Oscar-Neuling Netflix gleich 24 mal nominiert 

24 mal wurden Produktionen des Streaming-Dienstes nominiert. So konkurrieren die Filme „The Irishman“, „The Marriage Story“ und „The Two Popes“ in verschiedenen Kategorien um einen Oscar.

Oscars 2020: So werden die Gewinner gewählt

Vergeben wird die Auszeichnung von der amerikanische Academy of Motion Picture and Sciences. Seit 1929 ehrt die ehrenamtliche Organisation besonders gute Leistungen in der Filmbranche. Bei der Vorauswahl darf dabei jedes der 800 Mitglieder zehn Vorschläge für die Kategorie „Bester Film“ abgeben. Weitere fünf Vorschläge gibt jedes Mitglied für seine eigene Kategorie ab. Das heißt Regisseure schlagen andere Regisseure vor undSchauspieler andere Schauspieler. Für einige andere Kategorien, wie „Kurzfilm“ und „Tonschnitt“, trifft eine Jury die Vorauswahl. 

Insgesamt 8000 Mitglieder sind an der finalen Wahl der Oscars beteiligt. Dabei gibt jedes Mitglied einen Stimmzettel pro Kategorie ab. Der Nominierte mit den meisten Stimmen gewinnt den Oscar. Doch wer hat die größten Chancen bei den Oscars 2020? Wir liefern Ihnen alle wichtigen Informationen.

Die erfolgreichsten Oscar Gewinner

Drei Filme gehören zu den erfolgreichsten Gewinnern der Oscars. So gewann „Titanic“ (1997) von 14 Nominierungen ganze 11 Trophäen. Auch „Ben Hur“ (1959) und „Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs“ erhielten 11 Auszeichnungen. Während Katharine Hepburn mit vier Oscars bei den weiblichen Hauptdarstellerinnen das Ranking anführt, gewann in der Kategorie „bester Hauptdarsteller“ Daniel Day-Lewis insgesamt drei mal. 

Meryl Streep führt die Liste der Nominierten an. Insgesamt 21 mal wurde sie für einen Oscar vorgeschlagen - 17 mal als „beste Hauptdarstellerin“ und viermal als „beste Nebendarstellerin“. Drei mal gewann sie den Preis.  Im Nachgang sorgt ein deutscher TV-Star für Aufsehen: Po-Blitzer-Alarm bei den Oscars 2020.

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