Gebilde im Eis

NASA-Forscher fliegen über Arktis - und machen schockierende Entdeckung

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Sowas gab es noch nie: NASA macht mysteriöse Entdeckung in der Arktis 

Bei einem Flug über die Arktis machten Wissenschaftler eine ungewöhnliche Entdeckung im Eis - bisher ist es die erste dieser Art. Forscher rätseln um was es sich hierbei handelt. 

Beaufortsee - Viele Forscher der NASA verbringen seit 10 Jahren eine Menge Zeit in einem Flugzeug, das immer wieder über die Polarregionen fliegt - der Grund: das Projekt "Operation IceBridge". Dabei werden die Eisstrukturen auf dem Meer und auf dem Land fotografiert und aufgezeichnet. Ziel: Veränderungen im polaren Eis dokumentieren.

Entdeckung der NASA am 14.April 2018 in der Arktis

Am 14. April 2018 machte einer der fliegenden Forscher, John Sonntag, eine ungewöhnliche Entdeckung. Darüber berichtet unter anderem huffingtonpost.com. Aus dem Fenster heraus machte er sofort ein Foto - denn sowas hatte er zuvor noch nie gesehen: "Wir sahen quasi kreisförmige Strukturen - aber nur für ein paar Minuten heute", wird er in einer Pressemitteilung der NASA zitiert. Weiter sagte Sonntag: "Ich kann mich nicht erinnern sowas in der Art schon mal irgendwo anders gesehen zu haben." 

Forscher der NASA versuchen nun zu erklären, woher die Formationen im Eis kommen könnten. Das ist nicht immer leicht, da das Foto sowie ihre Vorkenntnisse die einzigen Anhaltspunkte sind, die sie zum arbeiten haben. 

Eine Formation ist zu erklären - die anderen jedoch noch nicht

Einige Aspekte auf dem Bild sind wohl aber leicht zu erklären. Die wellenförmige Formation in der vorderen Mitte zum Beispiel: Das Eis in diesem Bereich war sehr jung und somit dünn. Wenn zwei Schollen dieses dünnen Eises miteinander kollidieren und sich, ähnlich wie ineinander greifende Finger, unter- und übereinander legen, kommt es zu dem sogenannten "Finger Rafting". 

Im Gegensatz zu der Entstehung der wellenförmigen Formationen, können die Forscher für die Löcher bislang nur Theorien aufstellen - sicher kann man sich noch nicht sein. 

Forscher hat drei Theorien zu kreisförmigen Formationen

Walt Meier, einer der Wissenschaftler vom "National Snow and Ice Data Center" hat drei Spekulationen: Zum einen könnten sich die Seehunde ihren Weg zur Luft genagt haben und somit für die Löcher im Eis verantwortlich sein. Eine andere Erklärung: Nach dem Auftauchen von Seehunden in der Nähe, schwappte Wasser in Form von Wellen über Schnee und Eis. Die dritte mögliche Entstehungstheorie sei, dass eine Drainage (Entwässerung) stattfand, nachdem ein Loch ins Meer gebohrt wurde.

Die wellenförmige Formation kann erklärt werden - die Löcher jedoch nicht.

Eine weitere Theorie - aufgestellt von einem anderen Wissenschaftler, ist, dass warmes Grundwasser durchs Eis sickerte. Welche der vielen Spekulationen die wahre ist, ist noch unklar. Aber bei den vielen schlauen Köpfen, die in der NASA arbeiten, kann die Aufklärung sicher nicht mehr lange dauern. 

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Natascha Berger

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