Michelle Obama: Ist das Weiße Haus die Hölle für sie?

Michelle Obama (l.) soll gegenüber Carla Bruni-Sarkozy das Weiße Haus als Hölle bezeichnet haben
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Michelle Obama (l.) soll gegenüber Carla Bruni-Sarkozy das Weiße Haus als Hölle bezeichnet haben

Paris - Eine Biografie sorgt für viel Wirbel in der Politik: Die amerikanische First Lady Michelle Obama soll das Leben im Weißen Haus gegenüber Carla Bruni-Sarkozy als Hölle bezeichnet haben.

In einer weiteren unautorisierten Biografie über die französische Präsidentengattin wird ein Dialog zwischen den beiden Frauen beschrieben, der sich im März bei einem gemeinsamen Abendessen im Weißen Haus zugetragen haben soll.

Michelle Obama: Eine Fashion-Ikone im Weißen Haus

Michelle Obama: Eine Fashionikone im Weißen Haus

Auf ihrem ersten offiziellen Photo trug Michelle Obama ein ärmelloses schwarzes, klassisch geschnittenes Kleid. Die Tatsache, dass sie gerne und oft ärmellose Kleider trägt, sorgte weltweit für Diskussionen.
Kritiker sind der Meinung, dass ärmellose Kleider in so hohen repräsentativen Positionen nichts zu suchen haben. Jedoch hier auf dem Titelblatt der Vogue sieht sie hinreissend aus und muss ihre trainierten Oberarme nicht verstecken.
Auf dem Inaugurationsball verzaubert Michelle Obama an der Seite ihres Mannes, Präsident Barack Obama, die Welt mit ihrem Kleid. Designt wurde es von Jason Wu.
Der 26-Jährige kleidet Michelle Obama in bodenlangen Chiffon, verziert mit Blumen aus Organza und Kristallperlen.
Michelle Obama: Eine Fashionikone im Weißen Haus

Der Mitautor des Buches “Carla et les ambitieux“ (Carla und die Ehrgeizigen) verteidigte den fraglichen Absatz am Freitag, wollte aber seine Quellen nicht preisgeben. In Frankreich gebe es den Schutz journalistischer Quellen, sagte Yves Derai der Nachrichtenagentur AP. Daher werde er nicht wiederholen, was “Carla“ oder die anderen 50 Weggefährten, die er für das Buch interviewte, gesagt hätten. Er stehe aber zu dem Absatz und übernehme zusammen mit seinem Mitautor Michael Darmon, der für den öffentlich-rechtlichen Fernsehsender France 2 arbeitet, die volle Verantwortung für das Buch.

Derai betonte, dass es sich keineswegs um eine “offizielle Biografie“ handele. Eine Sprecherin der First Lady dementierte, dass Obama das Leben im Weißen Haus als Hölle bezeichnet habe. Ein Sprecher der französischen Botschaft in Washington sagte, Bruni-Sarkozy distanziere sich ganz und gar von dem Buch, das am Donnerstag in Frankreich erschien. Am Mittwoch wurde bereits die unautorisierte Biografie “Carla: A Secret Life“ (Carla: Ein geheimes Leben) veröffentlicht.

dapd

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