Lenas Funke muss noch überspringen

In der ersten Show zum Vorentscheid des Eurovision Song Contest konnte Lenas Funke noch nicht überspringen. Zwei Shows gibt es noch, aber keine Konkurrenz.

Köln - Lena steht wieder im Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Sie singt, sie scherzt. Aber die Verzückung vom letzten Jahr will sich nicht wieder einstellen.

Köln (dpa) - Seit Montagabend läuft Deutschlands erste Castingshow mit nur einer Bewerberin: Lena Meyer-Landrut. Dass sie auch dieses Jahr wieder beim Eurovision Song Contest antritt, steht fest. So bleibt bei diesem Vorentscheid nichts weiter zu tun, als ihr Lied auszusuchen. Damit füllen die beiden ungleichen Partner ProSieben und ARD drei Shows von jeweils zwei Stunden. Noch in der Nacht von Oslo hatte Lenas Entdecker, Mentor und Übervater Stefan Raab bestimmt, dass sie den Titel dieses Jahr im eigenen Land verteidigen müsse. Für die Sendergewaltigen der ARD muss es eine ungewohnte Situation gewesen sein, auf diese Weise vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Sie haben seither immer beteuert, dass Herr Raab da wieder eine famose Idee gehabt hat. Aber Zweifel sind geblieben, selbst bei den Fans.

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Auf dem letzten Platz: Lena Meyer-Landrut schnitt bei der Umfrage der Partnervermittlung ElitePartner schlechter ab, als beim Casting für "Unser Star für Oslo".

Erstaunlich: Mit Liv Tyler, der schönen Tochter von Aerosmith-Sänger Steven Tyler, wollen nur 17 Prozent aller befragten Männer ausgehen. Dagegen ist...

die Tochter von Nina Hagen, Cosma Shiva Hagen, die bevorzugtere Ausgeh-Begleitung: 20 Prozent der befragten Männer hätten die dralle Schönheit mit dem Schmollmund gern dabei, wenn sie nachts auf die Piste gehen.

Ebenso viele Männer schätzen die Gesellschaft von Esther Schweins. Kein Wunder bei diesem Engelsgesicht!

Die Britin Kate Winslet bekommt ebenfalls 20 Prozentpunkte - und landet damit auf dem 6. Platz.

Oho, wer hätte das gedacht! Klar, dass Barack Obama bei Frauen beliebt ist. Aber dass seine Ehefrau Michelle Obama bei Männern beinahe ebenso viel Herzklopfen auslöst, ist neu.

Endlos lange Beine und ein umwerfendes Lächeln: Heidi Klum ist einfach ein Männerschwarm. Platz vier für die Topmodel-Mama. Überraschenderweise...

....ist Maria Furtwängler noch begehrter. Mit der kühlen, blonden Tatort-Kommissarin wünschen sich 26 Prozent der Männer ein Rendezvous - ein Prozent mehr als mit Heidi Klum!

31 Prozent der Männer stehen auf Brad Pitts Ex Jennifer Aniston. Seltsam also, dass die natürliche Schönheit noch immer solo ist. Offenbar ist sie sehr anspruchsvoll. Was sie ärgern könnte:

Ihre Nebenbuhlerin Angelina Jolie, die ihr den Mann ausgespannt hat, hat die Nase auch in der Umfrage vorn: 36 Prozent der befragten Männer wünschen sich ein Date mit Angelina. Das bedeutet Platz 1!

Lena sang am Montag in der ersten Show von “Unser Song für Deutschland“ sechs Lieder, aus denen das Fernsehpublikum per Telefon und SMS drei für das Vorentscheid-Finale am 18. Februar auswählte. “Es kommt darauf an, dass Song und Künstler eine Synthese bilden“, verkündete Raab zu Beginn. Klar, das eine Lied passte besser zu Lena, das andere weniger. Aber die Begeisterung vom letzten Jahr, das Entzücken und Erstaunen über Fräulein Frech, das wollte sich bei keinem Song wieder einstellen. Geht ja auch gar nicht, schließlich ist Lenas Art mittlerweile allseits bekannt. Darum ist das richtige Lied um so wichtiger - das stimmt schon. Jurypräsident Stefan Raab und seine Mitjuroren, Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß und Unheilig-Sänger “Der Graf“, hielten sich dabei am Montag sehr zurück und fassten Lovely Lena durchweg mit Samthandschuhen an.

Wen wundert's - zwei der Songs waren von Stefan Raab höchstpersönlich. Auch seltsam, dass der Jurypräsident gleichzeitig zu den Wettbewerbern gehört. Aber die Auswahl trafen letztlich nicht die Juroren, sondern das Fernsehpublikum. Raab erinnerte daran, dass Lena nicht die erste Grand-Prix-Siegerin ist, die im nächsten Jahr noch mal antritt. 1958 tat das die Holländerin Corry Brokken. Er war ehrlich genug, ihr Abschneiden nicht zu verschweigen: Sie wurde letzte. “Wenn das kein gutes Omen ist“, spöttelte er.

dpa

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