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Kate Winslet bereut Zusammenarbeit mit mächtigen Männern

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Kate Winslet hat Stellung bezogen. Foto: Christophe Petit Tesson

Kate Winslet steht für ihre Zusammenarbeit mit dem zunehmend umstrittenen Regisseur Woody Allen in der Kritik. Bei einer Preisverleihung äußert die Schauspielerin nun Bedauern über "schlechte Entscheidungen".

London (dpa) - Oscar-Preisträgerin Kate Winslet (42, "Der Vorleser") äußert Bedauern über ihre Zusammenarbeit mit bestimmten "Regisseuren, Produzenten und mächtigen Männern", denen Missbrauch vorgeworfen wird. Die 42-Jährige nennt allerdings keine Namen.

Sie bereue diese "schlechten Entscheidungen" und wolle das nicht mehr für sich behalten, sagte Winslet nach übereinstimmenden Medienberichten am Sonntag bei der Verleihung der "London Critics' Circle Film Awards" in der britischen Hauptstadt.

"Mir ist klar geworden, dass mein Schweigen die Angst vieler mutiger Frauen und Männer vergrößern könnte. Sexueller Missbrauch ist ein Verbrechen", sagte die Schauspielerin. Die weltweiten Demonstrationen gegen Missbrauch und für gleiche Rechte von Männern und Frauen hätten sie dazu gebracht, ebenfalls ihre Stimme zu erheben. 

Die Britin hatte in der Vergangenheit unter anderem mit dem Produzenten Harvey Weinstein zusammengearbeitet, gegen den zahlreiche Frauen schwere Vorwürfe erheben. Auch für ihr Mitwirken am neuen Film von Regisseur Woody Allen stand Winslet in der Kritik. Allens Adoptivtochter Dylan Farrow wirft ihm vor, sie als Siebenjährige missbraucht zu haben.

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