Wurde ihr Handy gehackt?

Evelyn Burdecki wird erpresst – jetzt geht sie zur Polizei

Evelyn Burdecki in einem roten Blazer. Im Hintergrund sieht man Studiogäste.
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Evelyn Burdecki wehrt sich gegen Cyber-Kriminelle (Archivbild).

TV-Sternchen Evelyn Burdecki bekommt seit drei Wochen bedrohliche E-Mails von einem Erpresser und geht jetzt damit zur Polizei. Sie ist mit dem Problem nicht alleine.

Köln/Düsseldorf – Evelyn Burdecki* ist in Sorge: Hat ein Fremder Zugriff auf ihr Handy? Die 32-Jährige geht am Montag an die Öffentlichkeit, schreibt auf Instagram: „Ich werde von irgendwelchen Cyber-Kriminellen bedroht!“ Evelyn Burdecki bekommt seit drei Wochen Droh-E-Mails, von denen der TV-Star jetzt eine auch auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlicht. Der 32-Jährigen reicht‘s – sie bringt den Fall zur Anzeige bei der Polizei.

Er beobachte sie seit Wochen, schreibt der Absender. Er habe vollen Zugriff auf ihr Gerät, könne die Kamera und das Mikrofon anschalten. Angeblich habe Evelyn eine Seite für Erwachsene besucht, so sei die Schadsoftware auf ihre Geräte gekommen. Damit er keine Daten oder Videos veröffentlicht, fordert der Erpresser Evelyn auf, 1300 Euro auf ein Bitcoin-Konto zu überweisen. Dafür habe sie 48 Stunden Zeit. „Eine ganz furchtbare Vorstellung, wenn du weißt, dass da ein Mensch ist, der dich beobachtet“, erklärt Evelyn Burdecki im Interview mit RTL Exklusiv. Das habe sie „schwach gemacht“ und: „Ich hatte wirklich Angst.“

Evelyn Burdecki wird erpresst: „Übel, billig und feige“

Stutzig macht die TV-Blondine vor allem, dass der Erpresser seine E-Mails von Evelyns Mail-Adresse aus schickt. Zumindest sieht es so aus. Evelyn Burdecki hat genug. Mit einem Kamerateam von RTL* geht sie am Montag zur Polizei und erstattet Anzeige. „Die Masche ist übel, billig und feige, weshalb ich das Ganze lieber anzeige“, schreibt die 32-Jährige auf ihrem Account, auf dem Evelyn Burdecki zuletzt noch Bilder aus dem Urlaub* mit ihren Fans teilte..

In der Kommentarspalte zu ihrem Post häufen sich die Beiträge von Fans, die schon das gleiche oder ähnliches erlebt haben. Viele raten ihr dazu, solche Mails einfach zu ignorieren, andere finden es richtig, dass Evelyn Burdecki damit zur Polizei geht. Tatsächlich ist diese Masche nicht neu. Die Verbraucherzentrale kennt solche Erpresser-Mails nur zu gut und erklärt, was es damit auf sich hat.

Evelyn Burdecki kein Einzelfall – Masche ist bekannt

„Nach unserer Einschätzung sind diese E-Mails in der Regel nicht ernst zu nehmen“, schreibt die Verbraucherzentrale auf ihrer Webseite. Trotzdem sei es wichtig, solche E-Mails anzuzeigen. Auch die Behauptung, der Erpresser habe Zugriff auf den Mail-Account, in dem sich der Absender als Empfänger ausgibt, also so wie im Fall von Evelyn Burdecki, seien „in der Regel frei erfunden“. Wer als Absender einer Mail angezeigt wird, lasse sich leicht manipulieren.

Erpresser-Mail bekommen? Das rät die Verbraucherzentrale

  • Keinesfalls auf die Forderungen eingehen
  • Anhänge nicht öffnen
  • Dem Absender nicht antworten
  • Anzeige bei der Polizei erstatten
  • Verdächtige Mails an die Phishing-Stelle der Verbraucherzentrale weiterleiten

Zwar sei die Chance gering, die tatsächlichen Absender dingfest zu machen, schreibt die Verbraucherzentrale. „Doch nur mit Anzeigen erscheint dieses Problem in der Kriminalstatistik und kann von den Ermittlungsbehörden ernsthaft verfolgt werden.“ Erpressung sei eine Straftat. Evelyn Burdecki, die demnächst bei den „RTL Sommerspielen“* in den sportlichen Wettkampf zieht, hat also alles richtig gemacht mit ihrer Anzeige bei der Polizei. Größere Sorgen um ihre Daten muss sich die 32-Jährige offenbar nicht machen, auch wenn die Situation auf jeden Fall bedrohlich wirkt. „Das ist eine ganz schlimme Betrugsmasche. Deswegen will ich das halt versuchen zu stoppen, indem ich jetzt auch in die Öffentlichkeit gegangen bin und indem ich jetzt auch bei der Polizei eine Anzeige erstatte“, erklärt Evelyn Burdecki gegenüber RTL.

Unterm Strich: Evelyn Burdecki bekommt bedrohliche E-Mails und wird erpresst. Damit ist die Kultblondine nicht alleine, denn solche Mails treffen zahlreiche Menschen. Evelyn reagiert genau richtig und geht damit zur Polizei. Denn auch wenn die Kriminellen selten geschnappt werden, bleibt Erpressung eine Straftat. (sk) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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