Peter Shub musste alles mitansehen

Das Supertalent: Todesdrama bei Kandidat - Sohn (4) in Pizzaria von umfallender Skulptur erschlagen

Das Supertalent (RTL): Ein schreckliches Todesdrama um Kandidat Peter Shub (63) lässt den RTL-Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren. Sein vierjähriger Sohn wurde von einer umstürzenden Skulptur in einem Restaurant in Hannover erschlagen.

Hannover - Als Clown Peter Shub am 17. Oktober 2020 die Jury bei „Das Supertalent“ zum Lachen brachte, ahnte niemand im RTL-Publikum, welches Todesdrama sich im Leben des Varietéshow-Regisseurs aus Philadelphia vor Jahren abspielte, wie extratipp.com* berichtet.

„Das Supertalent“: Peter Shub begeistert die Jury

„Das Supertalent“ 2020 bei RTL sollte eigentlich eine Show sein, die die TV-Zuschauer zum Lachen bringt. Die Jury um Dieter Bohlen, Bruce Darnell sowie die beiden Neuzugänge Evelyn Burdecki und Chris Tall suchen seit dem 17. Oktober 2020 außergewöhnlichste Talente. Eines dieser Talente ist Clown Peter Shub.

Der 63-Jährige begeisterte bereits in der ersten Folge der neuen Staffel Millionen Menschen mit seinen Gags und Späßchen. Von der Jury bekam er vier Mal Ja und zog direkt in die nächste Runde ein.

Bei Facebook sind die Fans schockiert über das Todesdrama bei „Supertalent“-Kandidat Peter Shub.

„Das Supertalent“: Schreckliches Todesdrama bei Clown Peter Shub: Sohn von Skulptur erschlagen

Was an diesem Samstagabend wohl die wenigsten RTL-Zuschauer ahnten: Peter Shub musste vor 19 Jahren ein schreckliches Todesdrama erleben. Sein Sohn Luca wurde am 19. Juni 2001 im Restaurant im Innenhof des Alten Rathauses in Hannover von einer umstürzenden Skulptur erschlagen und getötet.

„Er war damals vier Jahre alt. Wir waren in einem Restaurant, er hatte seine Pizza aufgegessen und stand vom Tisch auf. Ein paar Meter entfernt stand eine Skulptur, die nicht gesichert war – was erstaunlich ist in Deutschland. Als er sie angefasst hat, ist die Skulptur umgefallen und hat ihn erschlagen“, erzählt Peter Shub im Interview mit hinundkunzt.de. „Danach habe ich lange nicht gelacht, und ich wollte auch für eine Weile keine Leute zum Lachen bringen.“

In seinem Film „Awakening from the Long Sleep of Life“ reflektiert „Das Supertalent“-Teilnehmer Peter Shub über den schrecklichen Unfall. „Ich könnte die traurigste Person der Welt sein, aber ich vermag Glück auf der Bühne zu zeigen“, tröstet sich der 63-Jährige.

Trodesdrama beim Supertalent from u/extratipp_com

Es ist ein Geschenk, dass die Menschen, die jetzt nicht mehr da sind, uns gegeben haben. Sie verbinden uns mit unserem Gefühl.“ Und vielleicht, so Peter Shub in dem Film, sei der Tod ja nur ein Erwachen vom langen Schlaf des Lebens. Bei Facebook nehmen die Supertalent-Zuschauer rührend Anteil am Todesdrama des Kandidaten.

„Das ist ja schrecklich“, kommentiert eine Userin. Roland ergänzt: „Tut mir sehr leid, was mit seinem Sohn geschah.“ Viele User fragen sich, wie ein Vater mit dem Verlust des eigenen Sohnes umgehen kann. Darauf hat Supertalent-Kandidat eine Antwort:

„Du musst der Tragödie in die Augen sehen und sagen: Sorry, aber ich werde nicht für immer leiden. Manchmal werde ich auch wieder Freude am Leben haben.“

Peter Shub zum Tod seines Sohnes.

Wie es für Clown Peter Shub beim Supertalent weitergeht, können die RTL-Zuschauer am 12. Dezember 2020 um 20.15 Uhr beim Halbfinale sehen. Das Große Finale bei „Das Supertalent“ steigt eine Woche später am 19. Dezember 2020.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © TVNOW / dpa

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