Familie zufrieden mit Ärzten

Nach Unfall: So geht es Schumacher

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In dieser Klinik im französischen Grenoble kämpft Michael Schumacher um sein Leben

Grenoble - Der Gesundheitszustand des schwer verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher (45) ist unverändert „stabil“.

Das teilte seine Managerin Sabine Kehm am Freitag mit. „Ich wiederhole gerne auch, dass Michaels Familie sehr zufrieden ist mit der Arbeit des behandelnden Ärzteteams, und dass sie ihnen absolut vertrauen“, hieß es weiter. Schumacher liegt seit einem Ski-Unfall in den französischen Alpen mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma.

In ihrer Erklärung sprach Kehm diesmal nicht mehr davon, dass Schumacher in Lebensgefahr schwebe. Nähere Einzelheiten zum Gesundheitszustand wollte sie auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP aber nicht mitteilen.

„Michaels Zustand wird weiterhin als stabil angesehen“, erklärte Kehm. Sie erinnerte daran, „dass jegliche Information über Michaels Gesundheitszustand, die nicht von seinem behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammt, als reine Spekulation betrachtet werden muss“.

Es ist die erste Auskunft von offizieller Stelle zum Gesundheitszustand des ehemaligen Rennfahrers seit dem 6. Januar. Damals hatte Schumachers Managerin Sabine Kehm mitgeteilt: „Ich kann bestätigen, dass Michaels Zustand als stabil bezeichnet werden kann, wie es bereits im offiziellen Statement am heutigen Tage geschrieben worden ist“, erklärte Kehm: „Ich kann nicht bestätigen, geäußert zu haben, dass er sich nicht mehr in Lebensgefahr befindet."

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Schumacher war am 29. Dezember im französischen Skigebiet Meribel gestürzt, als er mit Freunden und seinem Sohn unterwegs war. Die Ärzte stellten Blutergüsse im Schädelinneren, Gehirnprellungen und Schwellungen im Gehirn fest. Schumacher musste danach zweimal operiert werden. Bei seinem Unfall war Schumacher nicht zu schnell gefahren, wie zuletzt die ermittelnde Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.

sid

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