Weltcup-Auftakt der Skispringer ohne Schmitt

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Martin Schmitt

Frankfurt/Main - Ohne Routinier Martin Schmitt starten die deutschen Skispringer in die Weltcup-Saison - und das, obwohl er mittlerweile beschwerdefrei ist.

Auch wenn der 33-Jährige seine Knieverletzung auskuriert hat, berief ihn Bundestrainer Werner Schuster nicht in das von Severin Freund angeführte Aufgebot für die Auftakt-Wettbewerbe am Wochenende in Finnland. “Im letzten Lehrgang von Klingenthal zeigte Martin zwar eine ansteigende Formkurve, ein Start in Kuusamo käme für ihn allerdings zu früh“, begründete Schuster am Dienstag die Entscheidung.

Schmitt hatte im Sommer wegen anhaltender Knieprobleme mehrmals eine Trainings- und Wettkampfpause einlegen müssen. “Seit Anfang November bin ich nun endlich schmerzfrei. In der vergangenen Woche konnte ich in Hinzenbach und Klingenthal ohne Einschränkungen trainieren. Ich bin sehr froh, dass mein Knie diesen ersten Härtetest bestanden hat und wieder belastbar ist“, erklärte der viermalige Weltmeister.

Die speziellen Anforderungen auf der windanfälligen Großschanze in Kuusamo kämen für ihn jedoch zu früh. Er hofft auf einen Saisoneinstieg in der nächsten Woche. “Ich werde mir in einer weiteren Trainingswoche die letzte Sicherheit erarbeiten. Mein Ziel ist es, in Lillehammer in den Weltcup-Winter zu starten“, sagte Schmitt.

“Wenn es Martin gelingt, seine Sprünge weiter zu stabilisieren, sollte das klappen“, meinte Schuster. Er muss zudem auf Stephan Hocke (Lungenentzündung) verzichten. Neben Freund sollen in Kuusamo Richard Freitag, Andreas Wank, Michael Neumayer, Felix Schoft und Maximilian Mechler für einen gelungenen Saisonstart sorgen.

dpa

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