Nationalmannschaft nominiert

Vorläufiger Eishockey-Kader für Olympia ohne Überraschungen

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Der deutsche Eishockey-Nationaltrainer Marco Sturm.

Der Deutsche Eishockey-Nationaltrainer Marco Sturm hat seinen vorläufigen Kader für die Olympischen Spiele in Südkorea bekannt gegeben. Dabei setzt er auf Erfahrung.

Frankfurt/M. - Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm setzt beim Olympia-Comeback in Südkorea auf erfahrene Kräfte. Im vorläufigen Aufgebot für die Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar), das Sturm am Dienstag dem Deutschen Olympischen Sportbund vorschlug, blieben Überraschungen weitestgehend aus.

„Wichtig ist, dass der Großteil schon zusammengespielt hat und unser System kennt. Wir haben im Gegensatz zu einer WM diesmal nur drei Gruppenspiele, da müssen die Automatismen direkt im ersten Spiel greifen“, sagte Sturm. Im aktuell noch 30 Spieler umfassenden Aufgebot ist auch noch Krefelds Daniel Pietta aufgeführt, der aber verletzt ausfällt. Dafür könnte Straubings Stefan Loibl nachrücken. Bis zum 23. Januar muss Sturm noch fünf Spieler streichen.

Deutschlands Männer sind erstmals seit 2010 wieder für die Winterspiele qualifiziert, in der Vorrundengruppe mit Finnland, Schweden und Norwegen indes klarer Außenseiter. Da die NHL sich erstmals seit 1998 geweigert hatte, die Saison für Olympia zu unterbrechen, muss Sturm in Südkorea auch auf die sieben deutschen Nordamerika-Profis verzichten. Deutschlands Frauenteam ist in diesem Jahr nicht qualifiziert.

Bereits am Montag war eine Teamliste auf der Homepage www.teamdeutschland.de veröffentlicht worden, die von einigen Usern fälschlicherweise als offizieller deutscher Kader gewertet wurde. 

dpa

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