Schuster macht wenig Hoffnung

Nur vage Olympia-Hoffnungen für Schmitt

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Martin Schmitt

Eching - Skisprung-Oldie Martin Schmitt muss mehr denn je um seine fünfte Teilnahme an Olympischen Spielen bangen. Das deutete Bundestrainer Werner Schuster an.

„Wenn alle Mann an Bord sind, wird es für ihn ein sehr hartes Stück Arbeit, einen der fünf Plätze für Sotschi zu ergattern“, sagte Bundestrainer Werner Schuster der Sport-Bild. Im siebenköpfigen Aufgebot für den Weltcup-Auftakt am Wochenende in Klingenthal fehlt der 35-Jährige bereits.

„Das Zwischenfazit bei Martin lautet: weder Fisch noch Fleisch. Ab und zu zeigt er sein Können, aber ihm fehlt die Konstanz“, sagte Schuster, der bereits Ende Oktober das letzte Weltcup-Ticket an Maximlian Mechler vergeben hatte. In Klingenthal werden zudem Severin Freund, Andreas Wellinger, Andreas Wank, Michael Neumayer, Marinus Kraus und Karl Geiger starten.

Im Sommer hatte Schmitt in einem SID-Gespräch erklärt, bei einer verpassten Olympia-Qualifikation ein Karriereende noch vor Saisonende nicht auszuschließen. Seine Chance muss er in den kommenden Wochen wie schon im Vorjahr im zweitklassigen Continental Cup suchen. Vor einem Jahr hatte der viermalige Weltmeister so doch noch einen Platz bei der Vierschanzentournee ergattert, die folgende WM aber verpasst.

sid

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