Umfrage zu Futsal-Regeln

Was halten Sie von den neuen Hallenfußballregeln?

WESTFALEN  - "Spiel über Bande" diese drei Wörter waren mit Hallenfußball bisher unzertrennlich verbunden. Geht es nach der FLVW und den Futsal-Regeln wird der Spruch in den Hallen aber nicht mehr zuhören sein. Was halten Sie von den neuen Hallenfußballregeln?

Die FIFA hat längst andere Regeln erarbeiten lassen, die mit dem deutschen Hallenkick nicht mehr so viel zu tun haben - und seit Jahren im Rest der Welt als Futsal bekannt und beliebt sind.

Der Deutsche Fußball Bund wollte hier den Anschluss nicht verlieren und wollte die Landsverbände dazu zwingen, dass alle Hallenturniere nur noch nach Futsal-Regeln ausgetragen werden dürfen. Nach großem Protest gibt es jetzt die Übergangsregeln, ab dem kommenden Winter sollen aber die Futsalregeln verbindlich gelten.

Wir stellen hier nun Turniere vor, bei denen die Regeln auf eine eigene Art und Weise umgesetzt worden sind und fragen euch, welche Variante euch am besten gefällt. Zudem habt ihr über futsal@soester-anzeiger.de die Möglichkeit, uns eure direkte Meinung zu den Regeländerungen zukommen zulassen.

Tipp: Wer mobil an der Umfrage teilnehmen möchte, muss die Desktop-Ansicht einschalten.

Drei Turniere - Drei Reglements

Beim Anton-Rehbein-Turnier in Hamm wurde zwischen Weihnachten und Silvester nach den neuen Hallenregeln gespielt. Auf den Einsatz des sprungreduzierten Balls verzichtete der Ausrichter SVE Heessen jedoch. Gespielt wurde in der Sachsenhalle mit dem herkömmlichen Ball – und mit Bande.

Die ausführlichen Regeln zu Futsal finden Sie beim FLVW. Hier ein paar Auszüge:

- Futsal-Ball: er ist sprungreduziert und damit leichter zu kontrollieren 

- Spielfeld: Die Maße enstprechen einem Handballfeld und es gibt keine Bande mehr, sondern Außenlinien

- Tore: Die Tore sind nur so groß wie beim Handball

- Grätsch-Verbot: Im Zweikampf ist Grätschen verboten, nur der Torwart darf

- Bei Unterbrechungen wird wie beim Eishockey die Uhr angehalten 

Beim RWE-Wintercup wird nach den neuen Futsal-Regeln gespielt. Auf ausdrücklichen Wunsch der teilnehmenden Mannschaften wird allerdings mit einem herkömmlichen Ball und auf Fünf-Meter-Tore (also nicht auf Handballtore) gespielt. Turnierorganisator Ralf Detzner hat dem Wunsch der Mannschaften entsprochen und diese Abweichungen vom neuen Regelwerk vorgenommen. Das Finale des RWE-Cups findet am 1. Februar statt.

Beim Warsteiner Masters wurde in den zehn Vorrundenhallen ebenfalls mit Misch-Regeln gekickt. Mit Futsal-Ball spielten die Teams auf die großen Tore, mit Grätsch-Verbot, teilweise mit Bande auf einer oder auf zwei Seiten. Für das Finalwochenende in Werl, wo mit Rundumbande (also auch neben den Toren) gespielt wird, planten die Organisatoren die Rückkehr zum gewohnten Hallenfußball, entschieden dann aber, doch auch da mit dem Futsal das Turnier zu Ende austragen zu lassen.

In Dortmund wurden Regeln ignoriert

Bei den Dortmunder Stadtmeisterschaften, die am Finalwochenende vor 4500 Zuschauern in der Körnig-Halle ausgetragen werden, ignorierten die Ausrichter übrigens ganz einfach die Verbandsvorgaben und spielten einfach nach den alten Regeln: auf Kunstrasen, allerdings völlig ohne Bande, mit normalem Fußball und auf die großen Tore.

Quelle: wa.de

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