Trotz Anklage

Ecclestone schließt Rücktritt aus

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Bernie Ecclestone will weiterhin Formel-1-Boss bleiben.

Hamburg - Für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wird es immer enger. Trotzdem schließt der 82-jährige Macher einen Rücktritt weiterhin kategorisch aus.

Trotz Anklage wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechungschließt Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone (82) einen Rücktritt weiter kategorisch aus. „Ich werde das tun, was ich immer gemacht habe: Weiter arbeiten und meinen Job tun. Für mich ändert sich durch diese Sache nichts“, sagte Ecclestone der Bild-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Er wüsste nicht, warum er seinen Job ruhen lassen sollte.

Einem Prozess in Deutschland werde er sich stellen. „Wenn es sein muss, sicher, dann bin ich da. Warum nicht?“, sagte Ecclestone, gegen den am Mittwoch in der Schmiergeld-Affäre von der Münchner Staatsanwaltschaft Anklage erhoben wurde. Trotz des drohenden Verfahrens gab sich Ecclestone entspannt: „Mich berührt das nicht wirklich.“

Ecclestone soll dem früheren Bayern LB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld im Zuge des Verkaufs einer Formel-1-Beteiligung der Bayern LB an den britischen Investor CVC gezahlt haben. Der mittlerweile zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte Gribkowsky hat Ecclestone schwer belastet. Ecclestone bestreitet die Vorwürfe und behauptet, von Gribkowsky erpresst worden zu sein.

„Auskünfte zum näheren Inhalt der Anklage können nicht gegeben werden, bis die Strafkammer über die Frage der Eröffnung des Hauptverfahrens entschieden hat“, teilte das Oberlandesgericht München mit: „Derzeit hat die Verteidigung des Angeschuldigten Gelegenheit, bis Mitte August zur Anklageschrift Stellung zu nehmen. Mit einer Entscheidung der Strafkammer über die Eröffnung des Hauptverfahrens könne voraussichtlich nicht vor Mitte September gerechnet werden“.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

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SID

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