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Im Team nicht dabei: Friesinger sorgt für Ärger

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Friesinger-Postma steht als derzeitige Nummer vier auf der Team-Liste
Friesinger-Postma steht als derzeitige Nummer vier auf der Team-Liste © dpa

Richmond - Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma ist sichtlich verärgert über ihre Nichtberücksichtigung zum Auftakt der Team-Konkurrenz der Eisschnellläuferinnen.

“Meine Einstellung hat sich nicht geändert. Aber die Entscheidung über den Start obliegt anderen“, sagte die 33-jährige Inzellerin nach dem Team-Training am Dienstag. Sie war ungewöhnlich kurz angebunden und wollte auch nicht auf die Frage eingehen, was gegenwärtig in ihr vorgehe. Ihre Aussage bezüglich der Entscheidungshoheit bezog sie auf Bundestrainer Markus Eicher, der sich nach derzeitigem Stand für das Trio Stephanie Beckert, Daniela Anschütz-Thoms und Katrin Mattscherodt entschieden hat.

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Am Dienstag gab der Coach seine offizielle Meldung ab, mit der er sein Aufgebot für die Mannschafts-Verfolgung am Freitag und Samstag auf vier Namen reduzieren musste. Friesinger-Postma steht als derzeitige Nummer vier auf der Liste und würde im Falle eine Medaillengewinns auch von einem Erfolg der Stamm-Formation profitieren. Als Ersatz kommt die Berlinerin Isabell Ost nur noch zum Einsatz, wenn eine der nominierten vier Läuferinnen erkranken oder von einer Verletzung gehandicapt würde.

“Jetzt warten wir erstmal die 5000 Meter am Mittwoch ab und werden dann sehen, wer sich danach noch fit fühlt“, sagte Friesinger-Postma nach der für sie bitteren Entscheidung ihres früheren Heim-Coaches. Eicher hat seinem früheren Schützling aber die Hintertür offengelassen, möglicherweise im Halbfinale am zweiten Tag zum Einsatz zu kommen.

dpa

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