Streckenmitarbeiter in Bahrain wieder eingestellt

Manama/Berlin - Die Streckenbetreiber in Bahrain haben Mitarbeiter wieder eingestellt, die nach den politischen Unruhen im vergangenen Jahr entlassen worden waren.

 In einer Presseerklärung am Mittwoch sagte Strecken-Chef Sheikh Salman bin Isa Al-Khalifa, dass diese Maßnahme Teil einer wichtigen Initiative zu einer nationalen Versöhnung und Einheit des Königreichs sei. „Daher heiße ich unsere Kollegen willkommen zurück in der Familie des Bahrain International Circuits.“

Die Bekanntgabe erfolgte just in einer Phase, in der erneute Diskussionen um die Formel 1 in dem Ministaat entfacht sind. Menschenrechtler hatten die Teams zum Boykott des Großen Preis in diesem Jahr aufgefordert. Das Rennen ist für den 22. April geplant.

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

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In der vergangenen Saison war der Grand Prix dort zweimal abgesagt worden, nachdem es bei den politischen Unruhen sogar zu Toten gekommen war. Die Streckenbetreiber hatten im Zuge der Proteste wegen Vertragsbuchs Mitarbeiter entlassen. Die Wiedereinstellung erfolgte nun mit Zustimmung der königlichen Majestät König Hamad bin Isa Al Khalifa, wie der BIC in seiner Erklärung mitteilte.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sagte bei den Medientagen des italienischen Formel-1-Rennstalls in Madonna di Campiglio, dass man den offiziellen Stellen wie zum Beispiel dem Weltverband FIA vertrauen müsse. „Ich habe gehört, dass es viele Gerüchte über die Situation dort gibt. Wir müssen uns auf die kompetenten Behörden verlassen“, wurde der Italiener von „autosport.com“ zitiert.

dpa

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