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Ski alpin: Drama um DSV-Fahrerin - Nationenwechsel, erstes Training, Saisonende

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Von: Tobias Ruf

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Ski alpin: Roni Remme stürzte beim Training in Kanada schwer.
Ski alpin: Roni Remme stürzte beim Training in Kanada schwer. © DSV

Im Sommer wechselte Roni Remme vom kanadischen Skiverband nach Deutschland. In Lake Louise sollte sie erstmals für den DSV an den Start gehen. Der Traum ist jäh geplatzt, Remme zog sich eine schwere Verletzung zu.

Lake Louise - Roni Remme wird den Weltcup 2022/23 im Ski alpin verpassen. Der Neuzugang des Deutschen Skiverbandes (DSV) stürzte im ersten Abfahrtstraining von Lake Louise und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Erst im Sommer war sie von Kanada nach Deutschland gewechselt.

Für Ronni Remme sollte mit dem Nationenwechsel ein erfolgreiches Kapitel in ihrer Karriere beginnen. Der DSV sollte für das dünn besetzte Speedteam der Damen mit dem vielversprechenden Neuzugang eine weitere Option erhalten.

Ski alpin: Remme stürzt in der Einfahrt zum „Fallaway“, schwere Knieverletzung diagnostiziert

Die zuversichtlichen Pläne wurden am Dienstag jäh beendet. Remme stürzte beim Abfahrtstraining in Lake Louise und wird die gesamte Saison verpassen.

„Nach einer ersten Untersuchung im Medical Center von Lake Louise wurde eine Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie der Rennfahrerin diagnostiziert. Die 26-jährige Allrounderin hatte sich die Verletzung in Folge eines Sturzes im Streckenabschnitt Einfahrt „Fallaway“ im ersten Abfahrtstraining zugezogen“, teilte der DSV am Mittwoch mit.

„Remme wird sich im Krankenhaus von Calgary einer MRI-Untersuchung unterziehen. In Absprache mit der medizinischen Abteilung des Deutschen Skiverbandes wird dann über das weitere Vorgehen entschieden“, so der Verband weiter.

Andreas Puelacher, neuer Bundestrainer der deutschen Damen, reagierte geschockt auf die Ereignisse. „Der verletzungsbedingte Ausfall von Roni ist für das gesamte Team bitter. Roni hat sich in den vergangenen Wochen im Training in guter Form präsentiert. Wir wünschen ihr alle eine rasche Genesung und sind uns sicher, dass sie unsere Mannschaft im kommenden Winter wieder verstärken wird.“

Erst im Sommer war die 26-Jährige zum DSV gewechselt. Remmes Großmutter stammt aus Deutschland, weshalb ein Nationenwechsel verhältnismäßig einfach war. Sie ging in den vergangenen Jahren meist in den schnellen Disziplinen an den Start. Zudem startete sie vereinzelt auch im Slalom.

Quelle: chiemgau24.de

truf mit Material von DSV

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