Disqualifikation bei Olympia

Rio ist Ansporn für Heidtmann: "Motiviert mich täglich"

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Denkt noch häufig an seine Disqualifikation bei den Olympischen Spielen in Rio: Jacob Heidtmann. Foto: Michael Kappeler/dpa

San Diego (dpa) - Auch mehr als drei Jahre nach seiner Disqualifikation bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro denkt Lagen- und Freistilschwimmer Jacob Heidtmann noch häufig an den Vorfall.

"Ich habe keine Angst davor, dass das nochmal passiert. Aber es ist schon fast täglich präsent, in dem Sinne, dass das Kapitel Olympia für mich noch nicht ganz abgeschlossen ist", sagte der 25-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Es motiviert mich täglich. Ich möchte das korrigieren und zeigen, dass ich dahin gehöre."

Heidtmann war 2016 über 400 Meter Lagen als Fünfschnellster des Vorlaufs wegen eines Regelverstoßes bei der Brustwende disqualifiziert worden. Bei allem Ärger, kann der Norddeutsche dem Ganzen heute zumindest etwas Positives abgewinnen. "Jetzt weiß ich schon, was alles schiefgehen kann und was ich alles nicht beeinflussen kann", sagte er mit einem Lächeln.

Um sich optimal auf Olympia im kommenden Jahr in Tokio vorzubereiten und nochmal neue Reize zu setzen, ist Heidtmann von Hamburg nach San Diego gezogen. "Ich kann hier mit den Besten der Welt trainieren", sagte er. "Ich hoffe, dass ich mit dem Schritt nochmal die letzten Prozent rauskitzeln kann." Seine Tokio-Qualifikation will er ebenfalls in den USA schaffen. Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin ist Heidtmann nicht am Start.

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