Hoffnung auf Olympia-Medaillen

Pechstein und Wolf schon in Olympia-Form

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Claudia Pechstein hat in Calgary die deutsche Norm für die kommenden olympischen Spiele in Sotschi deutlich geschafft

Calgary - Die Medaillenhoffnungen Claudia Pechstein und Jenny Wolf haben ihre starke Form zu Beginn des Olympia-Winters bestätigt.

Die 34 Jahre alte Berlinerin Wolf legte im zweiten 500-m-Rennen des Weltcups in Calgary/Kanada in 37, 18 Sekunden die zweitbeste Zeit auf das schnelle Eis und musste sich erneut nur der herausragenden Weltmeisterin Lee Sang-Hwa geschlagen geben, die in 36,74 Weltrekord lief. Pechstein schaffte einen Tag nach ihrem überraschenden Sieg über die 3000 m auch über ihre schwächere Einzel-Distanz (1500 m) die DOSB-Qualifikationsnorm. Als Achte kam sie nach 1:5,22 Minuten ins Ziel.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden, es lief richtig gut. Der Weltcup hat mir gezeigt, dass die gute Form vom Training in den Wettkämpfen umzusetzen ist“, sagte Wolf, die gegen die Südkoreanerin Lee allerdings machtlos war. Es war erst das vierte Mal, dass eine Frau diese Distanz in unter 37 Sekunden absolvierte. Dem Lob von DESG-Teamleader Helge Jasch tat dies keinen Abbruch: „Das war ein super Lauf, Jenny hat das wirklich perfekt gemacht.“

Gut präsentierte sich erneut auch die deutsche Meisterin Judith Hesse (Erfurt), die in 37,65 Sekunden auf Platz neun landete und ihre persönliche Bestzeit vom Freitag um drei Hundertstelsekunden verbesserte. Wolf war am Freitag in ihrem 200. Weltcup-Rennen ebenfalls Zweite geworden und hatte damit die Qualifikationsnorm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Winterspiele in Russland (7. bis 23. Februar) bereits erfüllt. Diese sieht einen Platz unter den ersten Acht oder zwei Plätze unter den besten 16 bei den ersten vier Weltcups vor.

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Mehrgleisig für Sotschi kann Claudia Pechstein planen. „Es ist für sie eine gute Zeit, der Lauf war schön gleichmäßig von der Rundengestaltung“, sagte Jasch. Pechstein ließ auch die deutsche Meisterin Monique Angermüller (Berlin) hinter sich, die in 1:55,46 den zwölften Rang belegte.

Am Samstag feierte auch 1000-m-Hoffnung Samuel Schwarz einen Teilerfolg. Der Berliner wurde in 1:08,11 Achter, blieb aber etwas hinter den Erwartungen zurück. „Der Lauf war nicht ganz ideal und rund, er hatte ein paar Wackler in den Außenkurven“, sagte Jasch. Überschattet wurde das 1000-m-Rennen vom Sturz des Kanadiers William Dutton, der sich schwer verletzte, mehrere Minuten auf dem Eis liegend behandelt wurde und auf einer Trage abtransportiert werden musste.

SID

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