Olympia 2024: DOSB veröffentlicht Stimmungsbarometer

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Präsident Alfons Hörmann muss sich mit dem DOSB für einen Kandidaten entscheiden. Foto: Britta Pedersen

Neu-Isenburg (dpa) - Gibt es den ersten Fingerzeig auf den deutschen Bewerber für Olympia 2024 oder bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Berlin und Hamburg?

Die Antwort auf diese spannende Frage wird heute erwartet, wenn das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Neu-Isenburg bei Frankfurt die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zur Olympia-Stimmung in den beiden Kandidatenstädten veröffentlicht.

Am Montagabend traf sich das Gremium zu ersten losen Gesprächen, ab Dienstagvormittag geht es in die Detailauswertung. Jeweils 1500 Bürger wurden repräsentativ befragt, ob sie Olympische Spiele 2024 in ihrer Stadt befürworten oder nicht. "Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird sehr interessant und der Einstieg sein in die Entscheidung eine Woche später", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Am kommenden Sonntag trifft sich das DOSB-Präsidium mit den Spitzensportverbänden, einen Tag später mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Auf der Basis dieser Gespräche, in die die Umfrage-Ergebnisse einfließen, wird die DOSB-Führung am Abend des 16. März dann eine Empfehlung für einen Kandidaten aussprechen. Die endgültige Wahl steht am 21. März in der Frankfurter Paulskirche an.

Im Vorfeld der Umfrage hatte DOSB-Boss Hörmann betont, dass die Zustimmung in der Bevölkerung für eine Ausrichtung Olympischer Spiele eine "sehr entscheidende Bedeutung" habe. "Wenn beide nahe beieinander liegen und exzellente Werte haben, wird das nicht das entscheidende Kriterium sein und nur eine untergeordnete Rolle spielen. Je größer der Abstand, umso eher wird es Auswirkungen haben", sagte Hörmann schon vor einigen Wochen.

Entsprechend groß ist die Spannung in den beiden Städten, die ihre Olympia-Werbung in den vergangenen Wochen noch einmal erheblich ausgeweitet haben. "Die Mottos, in Hamburg "Feuer und Flamme" und in Berlin "Wir wollen die Spiele", sind klar erkennbar gewesen", lobte Hörmann.

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