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Noch Hoffnung für Sauber - Investor-Suche geht weiter

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Wie geht es weiter mit dem Team und mit Fahrer Nick Heidfeld? © dpa

München/Genf - Der erste Rettungsversuch ist missglückt, aber für Nick Heidfeld und das Sauber-Team gibt es weiter Hoffnung auf eine Zukunft in der Formel 1 nach dem Ausstieg von BMW.

"Ziel ist es nun, in den kommenden Wochen mit potenziellen Interessenten und Peter Sauber eine Lösung zu finden", sagte BMW -Motorsportchef Mario Theissen am Donnerstag. Am Vorabend war Ex-Teamchef Peter Sauber vorerst mit dem Bemühen gescheitert, sein ehemaliges Team nach dem Rückzug von BMW am Saisonende zu retten.

Obwohl Sauber daher auch das neue Concorde Agreement noch nicht unterzeichnet hat, stellte die Teamvereinigung FOTA erneut Unterstützung für BMW -Sauber in Aussicht. "Die FOTA wird jede Initiative unterstützen, die es der BMW -Sauber AG ermöglichen würde, sich wieder für eine vollwertige Teilnahme im Rahmen des neuen Concorde Agreements zu bewerben", teilte die FOTA in Genf mit.

Solange unklar ist, ob es mit dem Team in der Formel 1 weiter geht, gilt dies auch für Heidfeld. Was seine persönliche Zukunft angehe, "so werden wir die Gespräche unter den neuen Voraussetzungen weiter fortführen", hatte der 32 Jahre alte Mönchengladbacher nach der Rückzugsankündigung von BMW gesagt.

Ex-Teamchef Sauber betonte, er werde weiter versuchen, einen Platz im Starterfeld für 2010 zu erhalten. "Wir haben in der kurzen Zeit bereits Investoren und Sponsoren gefunden und werden nun gemeinsam mit ihnen an der Zukunft des Teams arbeiten", sagte der 65-Jährige.

Der erste Anlauf, eine weitere Teilnahme des im Schweizer Hinwil ansässigen Teams zu sichern, war nach langen Verhandlungen am Mittwochabend abgebrochen worden. BMW habe seit Bekanntgabe seines Rückzugs "alles versucht, um eine schnelle Einigung über einen Verkauf des Teams am Standort Hinwil zu erzielen. Dies ist leider trotz aller Anstrengungen erfolglos geblieben", sagte Theissen. "Der uns vorgegebene enge Zeitrahmen hat nicht ausgereicht, um mit den Interessenten und Investoren eine Lösung für solch eine komplexe Transaktion zu finden."

dpa

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