Neue Zeitrechnung: BVB stellt Klopp-Nachfolger Tuchel vor

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Trainer Thomas Tuchel wird in Dortmund vorgestellt. Foto: Fredrik von Erichsen

Genug getrauert. Nach dem emotionalen Abschied von Trainer Jürgen Klopp nimmt Borussia Dortmund die Zukunft in Angriff. Mit der Vorstellung von Thomas Tuchel gehen Hoffnungen auf einen sportlichen Aufwärtstrend einher.

Dortmund (dpa) - Bei Borussia Dortmund beginnt am heutigen Mittwoch eine neue Zeitrechnung. Vier Tage nach dem Abschied von Jürgen Klopp beim Pokalfinale gegen Wolfsburg (1:3) in Berlin stellt der Fußball-Bundesligist Trainer Thomas Tuchel offiziell vor.

An der Pressekonferenz (12.00 Uhr) im Signal Iduna Park nehmen auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc teil. Tuchel soll den BVB nach einem enttäuschenden siebten Rang in der vorigen Saison zurück in die Champions League führen. "Er ist in der Lage, die Mannschaft so einzustellen, dass sie den Fußball spielt, den unser Publikum liebt. Davon bin ich felsenfest überzeugt", sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball am vorigen Wochenende.

Tuchel wird der erst elfte Trainer beim BVB seit Juli 1991. Er hatte nach seinem Ausstieg beim FSV Mainz 05 im Sommer 2014 ein Sabbatjahr eingelegt. Erstaunlicherweise nahm sein Stellenwert in dieser Zeit eher zu: Dem Vernehmen nach bemühten sich diverse Clubs wie der FC Schalke 04, Galatasaray Istanbul, RasenBallsport Leipzig, VfB Stuttgart und Hamburger SV um den 41-Jährigen.

Mit dem Wechsel von Klopp zu Tuchel gehen beim BVB Hoffnungen auf eine Rückkehr zu alter Schlagkraft einher. "Wir wissen aus vielen Gesprächen mit ihm, dass er ein überragender taktischer Trainer ist. Er hat im Bereich Motivation große Stärken", sagte Rauball.

Allerdings tritt der in Krumbach geborene Tuchel ein schweres Erbe an. Nicht zuletzt deshalb sicherte ihm der BVB-Präsident Unterstützung zu: "Wir sollten ihm die Rückendeckung geben, die man jemanden geben muss, der in ein solch großes Paar Schuhe schlüpfen muss. Denn die hat Jürgen Klopp zweifellos hinterlassen."

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