Nach Wirbel in Paderborn - Betroffene Frau verneint Belästigung

+
Der Wirbel um das Trainingslager des SC Paderborn reißt nicht ab. Die Vorwürfe stehen weiter im Raum, Belästigungen habe es jedoch nicht gegeben. So zumindest die Aussage der betroffenen Frau.

Paderborn - Nach dem angeblichen Eklat im Trainingslager des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn hat das vermeintliche Opfer die Darstellung des Vorfalls in den Medien als falsch dargestellt.

"Als ich gestern Morgen aufstand, wusste ich nicht, dass ich in der Nacht zum Samstag angeblich sexuell belästigt worden bin. Ich erfuhr es erst aus der Zeitung", sagte die Frau der Deutschen Presse-Agentur dpa. Mehrere Blätter hatten berichtet, dass sich ein Spieler in der Bar des Mannschaftshotels im türkischen Belek entblößt habe. "Sexuell belästigt worden, das sei hier noch einmal definitiv gesagt, bin ich zu keinem Zeitpunkt. Belästigt hat mich erst die falsche Berichterstattung", sagte die Frau, die für die Agentur arbeitet, die das Trainingslager der Mannschaft von Trainer Stefan Effenberg organisiert hatte. "Davon, dass ein Paderborner Spieler eintrat, in zwei Metern Abstand an seiner Hose zog und sofort wieder ging, nahmen wir kaum Notiz", sagte sie am Montag. Sie habe mit anderen Spielern und dem Paderborner Zeugwart in der Hotel-Lobby gesessen. 

Beim Tabellen-16. der 2. Liga ist für Montagvormittag offensichtlich eine Krisensitzung von Effenberg mit Präsident Wilfried Finke und Geschäftsführer Michael Born angesetzt. Dem Profi, der seine Hose heruntergezogen haben soll, droht die Suspendierung. Laut Medienberichten sollen sich Paderborner Spieler bereits zuvor im Hotel ungebührlich verhalten und Blumenkübel verunstaltet haben. - sid

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare