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Mick Schumacher: Mazepin tritt nach, Vettel verteidigt Landsmann

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Von: Stefan Schmid

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Nach seinem Formel 1-Rauswurf tritt Nikita Mazepin gegen seinen ehemaligen Rennstall-Kollegen nach. Mentor Vettel stellt sich hinter Mick Schumacher.

München - Nikita Mazepin - aufgrund der Verbindungen seines Vaters zum russischen Präsidenten Putin vor der Saison entlassen - stichelt gegen den ehemaligen Team-Kollegen Mick Schumacher. Der momentan stark in der Kritik stehende Sohn von Michael Schumacher erhält aber von anderer Seite Unterstützung. Mentor und Landsmann Sebastian Vettel stellt sich öffentlich hinter den Haas-Piloten.

Mick Schumacher: Ex-Kollege tritt nach

In einem Interview mit der russischen Zeitung Championat wurde Nikita Mazepin unter anderem auf seinen ehemaligen Team-Kollegen Mick Schumacher angesprochen. Viel Worte hat der Russe für den Deutschen dabei nicht übrig. „Ich würde wohl sagen, dass die Ergebnisse für sich selbst sprechen“, gab Mazepin zu Protokoll, mehr hätte er nicht zu sagen.

Faktisch eine Feststellung, die nicht von der Hand zu weisen ist, zuletzt drohte Schumacher gar der Rauswurf aus der Formel 1. Ob Kritik berechtigt ist, ist deshalb keine Frage. Sehr wohl aber, von wem sie geäußert werden sollte. Und ob Nikita Mazepin, der letztes Jahr meist hinter seinem Team-Kollegen landete, die nötige Reputation hat, ist zumindest fraglich.

Formel 1: Mick Schumacher (r.) könnte bei Aston Martin Nachfolger von Sebastian Vettel werden.
Mick Schumacher (r.) im Gespräch mit Mentor Sebastian Vettel. © Carl Bingham/Imago

Mick Schumacher erhält Unterstützung von Sebastian Vettel

Wessen Worte dagegen deutlich mehr Gewicht haben sollten, sind die von einem ehemaligen Weltmeister. Sebastian Vettel verteidigt Schumacher und stellt sich vor allem gegen die Äußerungen des Haas-Teamchefs Günther Steiner. Der Südtiroler hat nach dem Crash in Monaco und dem erneut punktlosen Rennen in Baku seine Kritik an Schumacher verteidigt.

Eine sich wiederholende Kritik, die Vettel sauer aufgestoßen zu sein scheint. „Kritik ist in der Hinsicht auch gerechtfertigt. Aber man darf nicht immer nur draufhauen, sondern muss auch mal sagen, wenn was gut gelaufen ist“, teilte Vettel gegenüber der Bild mit. Der Heppenheimer verweist dabei auch auf eigene Erfahrungen in der Rennserie und prangert besonders an, dass Schumacher gerade jetzt teamintern Unterstützung bräuchte. (sch)

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