Löwen-Trainer enttäuscht

Gudmundsson kritisiert Handball-Modus

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Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, Gudmundur Gudmundsson, konnte nur noch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.

Gummersbach - Gudmundur Gudmundsson, Trainer der Rhein-Neckar Löwen, hat nach dem um zwei Tore verlorenen Meisterschaftsfinale gegen den THW Kiel den Modus der Handball-Bundesliga kritisiert.

„Dass die deutsche Meisterschaft am Ende mit dem Torverhältnis entschieden wird, ist der größte Blödsinn überhaupt. Es ist totaler Schwachsinn, dass in der besten Liga der Welt das Torverhältnis entscheidet“, sagte der Isländer nach dem 40:35-Erfolg am Samstag beim VfL Gummersbach.

Die Löwen waren als Tabellenführer mit der um sieben Treffer besseren Tordifferenz in den letzten Spieltag gegangen. Kiel gewann gegen die Füchse Berlin mit 37:23 und holte den Titel mit zwei Toren Vorsprung. „Wie in anderen Wettbewerben wäre der direkte Vergleich sinnvoller. Das ist besser, als alle Tore mitzunehmen“, schlug Gudmundsson vor.

Im direkten Vergleich hatten beide Teams ihre Heimspiele mit drei Toren Vorsprung gewonnen: Kiel mit 31:28, die Löwen mit 29:26. Damit wären die Mannheimer aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore Meister geworden.

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„Der Modus ist gut und gerecht. Ich sehe keine Veranlassung, daran etwas zu ändern“, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer des Ligaverbandes HBL, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa.

dpa

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