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Lena Dürr Zweite im Slalom

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Siegerehrung
Andreja Slokar (M) siegte beim Slalom in Meribel vor Lena Dürr (l) und Petra Vlhova. © Alessandro Trovati/AP/dpa

Am Ende der Saison kann Lena Dürr noch einmal jubeln. Beim Weltcup-Finale fährt sie ihr bestes Slalom-Ergebnis ein. Alexander Schmid hätte sich im Riesenslalom einen besseren Abschluss gewünscht.

Meribel - Das Beste hatte sich Lena Dürr für das Finale aufgehoben. Zum Abschluss des Alpin-Weltcups fuhr die Münchnerin im französischen Meribel auf Platz zwei im Slalom und feierte damit ihr bestes Saisonergebnis.

Nach der Führung nach dem ersten Lauf hatte die 30-Jährige am Ende 0,48 Sekunden Rückstand auf die Slowenin Andreja Slokar und verpasste dadurch erneut ihren zweiten Weltcuperfolg. Dritte wurde Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,81), die zuvor bereits als Siegerin im Disziplinweltcup festgestanden hatte.

„Das war ein Traum-Ende der Saison, mein bester Slalom-Platz überhaupt. Der Sieg ist immer noch nicht drin gewesen, aber das ist jetzt nochmal völlig okay. Dann werde ich das nächstes Jahr angreifen. Da werden wir nicht locker lassen“, sagte Dürr, die sich zudem auf Platz drei im Disziplinweltcup verbesserte.

Bereits vor einer Woche hatte Dürr im schwedischen Are nach dem ersten Durchgang vorn gelegen, am Ende aber nur Platz fünf belegt. Der zweite Rang von Meribel war für sie die beste Platzierung nach ihrem bislang einzigen Weltcup-Erfolg beim City Event 2013 in Moskau. In diesem Winter war die Münchnerin dreimal auf dritte Ränge gefahren. „Es war nochmal echt ein riesengroßer Spaß. Und auch die gesamte Saison war schon von Anfang an bis Ende ziemlich konstant und darauf bin ich echt sehr stolz und bin jetzt glücklich, so meine beste Saison abgeschlossen zu haben“, befand die Slalom-Spezialistin.

Schmid 18. im Riesenslalom

Nicht ganz so glücklich mit seinem Saisonabschluss war Alexander Schmid. Beim letzten Weltcup-Rennen im Riesenslalom fiel der Allgäuer nach einem schwachen zweiten Durchgang zurück und belegte in 2:12,59 Minuten nur den 18. Platz. Nach dem ersten Lauf hatte Schmid noch auf Rang neun gelegen. „Das war jetzt nicht der Abschlusslauf, den ich mir gewünscht habe“, sagte der 27-Jährige im ZDF.

Sieger im französischen Courchevel wurde einmal mehr der Schweizer Marco Odermatt. Der Gewinner des Gesamt- und des Disziplinweltcups feierte in der Gesamtzeit von 2:10,40 Minuten seinen fünften Saisonerfolg. Zweiter wurde der Norweger Lucas Braathen mit einem Rückstand von 0,49 Sekunden. Odermatts Landsmann Loic Meillard lag als Dritter 0,63 Sekunden zurück. dpa

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