Ex-Boxweltmeister

Klitschko: Comeback juckt, "aber Gesundheit im Vordergrund"

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Kommt es bei Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko zu einem Comeback? Foto: Jörg Carstensen

München (dpa) - Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat eine Rückkehr in den Boxring nicht bestätigt, den Gerüchten aber neue Nahrung gegeben.

"Es juckt jeden Tag noch mal im Bauch. Aber die Gesundheit steht im Vordergrund", sagte Klitschko bei der Festveranstaltung zum 70. Geburtstag des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), die an diesem Wochenende in München stattfindet. Dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" sagte er, er sei seit zwei Jahren im Ruhestand. "Und daran hat sich bisher nichts geändert. Falls sich etwas ändern sollte, berichte ich als Erster darüber - und nicht die Medien."

Hintergrund ist, dass ein ukrainisches Internetportal vor mehreren Wochen über ein mögliches Comeback berichtet hatte. Für drei Kämpfe wolle der Streamingdienst DAZN dem 43-jährigen Ukrainer bis zu 70 Millionen Dollar bezahlen, hieß es. Klitschko hatte diesen Vorstoß zunächst als Fake bezeichnet. Später hielt er sich mit einem klaren Dementi zurück. Es scheint, als habe er Gefallen an den Spekulationen gefunden. Seinen letzten Kampf hatte Klitschko am 29. April 2017 bestritten. Gegen Weltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien verlor er durch technischen K.o. in der elften Runde.

"Wir haben viel über die Comeback-Gerüchte gelacht", sagte BDB-Präsident Thomas Pütz, der erneut zum Chef des Profiverbandes gewählt worden ist. "Ein klares Nein sieht anders aus, aber es spricht auch nichts für ein Comeback. Aus monetären Gründen würde er so etwas jedenfalls nicht machen", meinte Pütz. "Ich glaube schon, dass er hin- und hergerissen ist. Aber letztlich wird er von der Vernunft zurückgeholt."

Kampfbilanz Klitschko

Präsidium BDB

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