Bierhoffs: "EM-Gruppe als Erster beenden" - Neuer fehlt

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Bayern-Torwart Manuel Neuer reist erst später zum DFB-Team. Foto: Andreas Gebert

Gruppenplatz drei ist nicht der Anspruch von Weltmeister Deutschland. Klares Ziel sei Rang eins auf dem Weg zur EM 2016, betont Manager Bierhoff. Mit einem gelungenen Test gegen Asienmeister Australien will das DFB-Team in die Spur. Welttorhüter Neuer fehlt zunächst.

Frankfurt/Main (dpa) - Mit einer kompromisslosen sportlichen Vorgabe hat Manager Oliver Bierhoff das neue Länderspiel-Jahr eröffnet.

"Klar ist das Ziel eine souveräne Qualifikation. Wir wollen als Erster die Gruppe beenden", erklärte Bierhoff kurz vor dem Treffpunkt der deutschen Fußball-Nationalspieler in Frankfurt/Main. "Dafür sind solche Tests wie gegen Australien enorm wichtig. Man kann das eine oder andere ausprobieren", ergänzte der Teammanager mit Blick auf das Spiel am Mittwoch (20.30 Uhr) in Kaiserslautern gegen den Asienmeister.

Bundestrainer Joachim Löw muss bei seiner ersten Mission 2015 den Spagat schaffen, einerseits in der bisher holprigen Qualifikation für die EM im kommenden Jahr in Frankreich die nötigen Punkte einzufahren und andererseits seiner Mannschaft intern eine neue Struktur zu verpassen. "Wenn man die Tabelle sieht, weiß man, dass wir einige Punkte liegengelassen haben und die müssen wir jetzt ausgleichen", betonte Löw. Aktuell belegt das DFB-Team nur Rang drei hinter Polen und Irland. Genauso intensiv bastelt Löw an neuen Ideen: "Wir diskutieren und analysieren viel, verwerfen auch manche Idee wieder."

Die Vorbereitung auf die ersten Länderspiele des Jahres startete zunächst ohne Manuel Neuer. Der Bayern-Torhüter werde erst am Montagabend nach einer Rehabilitations-Einheit in München anreisen, teilte der DFB mit. Der Schlussmann werde aber für den Australien-Test und das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Tiflis (18.00 Uhr) zur Verfügung stehen. "Wir wollen zwei gute Spiele zeigen, erstmal gegen Australien gut reinkommen und das wichtige Spiel gegen Georgien gewinnen", übermittelte Neuer aus München.

Verbandspräsident Wolfgang Niersbach macht sich um die erfolgreiche Qualifikation, für die sogar noch Gruppenplatz drei reichen könnte, keine große Sorge, "aber ein bisschen schon". Jetzt gehe es darum, "bis zum Sommer die Spiele in Georgien und gegen Gibraltar in Faro zu gewinnen und dann hat unsere Mannschaft im September und Oktober gegen Schottland, Polen und Irland drei Spiele, in denen 100 Prozent gefragt sind", erklärte der DFB-Chef.

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